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[Band 4.]
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des Herrn Johann Lndewig. 139

feierlichen Examen hatte geben können, auö sei-nem Munde vernahm.

Der Vorfall war zu seltsam, um nicht nochweitere Versuche anzustellen. Der Herr Oberaccis-commissariuS behielt den Bauren bey sich im Hause,um sich nach seiner Gemächlichkeit mit ihm unter,halten zu können, und gab sich Mühe, ihm die ab-gezogensten und schweresten Fragen, so ihm bekanntwaren, vorzulegen, denen aber der Bauer mit leich.ter Mühe ein Genüge that, und sie, so gut als mög-lich, beantwortete. Er lastete ihm auch auf denPuls, indem er einige falsche Sätze bewahrcte.Doch der neue Lehrer ließ sich nicht hinter das Lichtführen, er widerlegte den Irrthum mit eben si»gutem Erfolge, als er die Wahrheit bewiesenhalte.

Nun wußte Herr Hofmann beynahe nicht, wieer daran wäre. Mit den Augen sahe er einen, demScheine nach, groben und dummen Bauer. Mitden Ohren aber hörte er einen gründlich und tiefdenkenden Gelehrten. Um diese Art des Wider,spruchs zu heben, überredete er ihn, sein Bauren,kleid abzulegen, einen seiner Schlafröcke anzuzie-hen , und eine hübsche Mütze aufzusetzen. DerBauer schien ihm verschwunden, und wenigstensein Magister an dessen Stelle getreten zu seyn.Auch fieng er an, auf eine höflichere Weise, als mansonst mit gemeinen Leuten pfleget, mit ihm zu rc.den. Er nahm je länger je mehr Gründlichkeit undGeschicklichkeit zu denken, und seine Gedanken wohlauszudrücken, bey ihm wahr, und ersuchte ihn,

ihm