Band 
[Band 4.]
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des Herrn Johann Ludewig. 14z

gehänget ist, kürzlich erzählen. Er ist den rgstenFebr. 1715 zu Coffebaude gebohrcn. Er ist nichtnur ein Bauer, sondern auch ein armer Bauer,nämlich nur ein Vicrtelhüfner. Er verrichtete sei.ne Baurenarbeit täglich mit vielem Fleiß und Em.sigkeit, bauete seinen Acker oder Weinberg, trugseine Kiepe auf dem Rücken, schob seine Karre,brachte sein Einkommen auf den Markt, und be.lustigte sich sehr daran, wenn die Käufer, welchedes Preises wegen nicht mit ihm übereinkommenkonnten, ihn einen närrischen Bauren nannten.In diesem Zustande hat er bis 1754 gelebet, daer, auf die eingelaufenen Nachrichten von seinerGeschicklichkeit, mit einer AcciSeinnahme verschie.dener Dörfer und dem Amte eines Schultheißenauf dem seinigen begnadiget ward. Er erkennetden Werth der Schätze, welche er besitzt, undziehet sie allen Glücksgütern vor. Als Herr Host-mann ihm, bey ihrer ersten Unterredung, seinMitleiden über seinen Zustand bezeugte, antworteteer, wenn ihm auch ganz Coffebaude angeboren wür-de, würde er solches verbitten, wenn die Bedingung,feine Studien fahren zu lassen, damit verknüpftwäre, und wolle er sich lieber mit Wasser undBrod behelfen, als seiner Seele die nöthige Nah.rung entziehen. Hundert Thaler baaren Geldeswürden ihn in den Stand setzen, weiter nichts zuverlangen. Für diese Summe würde er sich einig«Meubles und Gerathfchasten, wovon sein HauSentblößet ist, anschaffen; er würde eine gute Hüttein seinem Weinberge anlegen, um sich vor schlim.