144 Geschichte
men Wetter zu schuhen, und darin« zu lesen undErfahrungen anstellen zu können, er würde endlicheinige Bücher, welche er lange gern hat haben wol.len, ankaufen. Wie kann eine solche Nothdurstbekannt seyn, ohne daß eine Menge im Uederflußlebender und weit grössere Summe» in Ueppigkeitverschwendender Menschen derselben abzuhelfenbedacht sind?
Ehe Herr Hofmann sein Buch an das Lichtgestellet, hat Herr Ludewig schon an dem Hrn.Pros. Ootrjchcd seinen Lobredner gehabt, welcherin dcr rebenögeschichte dcö seligen Freyherrn vonlVolfbey umständlicher Erzählung der glücklichenund außerordentlichen Folgen und Wirkungen derPhilosophie desselben, das Exempel unsers Baurenanführet, und sich dabey aufhält.
Er selbst, um zu seinem eigenen Aufsähe zukominen, läßt einige sehr vernünftige Gedankenüber den Nuhen der Wissenschaften, und über dieGründe, welche einen jeden, dcr seine Vernunft ge.brauchen will, zum Studiren bewegen müssen, vor.abgehen, und darauf meldet er Folgendes von sich.Schon in seiner ersten Kindheit empfand er früh-zeitig eine wahre Lust zum Lesen. Die Bücher derheiligen Schrift, so man ihm in der Schule in dieHände gab, erweckten ei» so großes Vergnügenbey ihm, daß er daraus auf die Vermehrung die-ses Vergnügens schloß, wenn er auch andere Bü.cher möchte lesen können. Nach einem Jahresehte ihn sein Schulmeister an das Schreiben.
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