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' Geschichte
Im Herbst 1735 kaufte er eine flehte Bibel, auderen Ende sich ein CatechismuS befand, in welchemdie Schriftstellen nur angezeiget, nicht aber auege.druckt waren, welches zum beständigen Nachschla.gen nöthigte. Um sich dieser Mühe zu überheben,unterzog sich Lttdewicz einer andern. Er schriebnämlich den ganzen CatechismuS ab, und die gan.zen Schriftstellen. dabey. Als er anfieng, war sei.ve Schrift nicht wohl leserlich, ehe er aber mitzwey Büchern Papier, welche er dazu brauchte, zuEnde kam, gieng eö weit besser damit.
Im Merz des Jahres 1736 ward ihm die Ein-nahme der Accise seines Dorfes aufgetragen. SeinVorgänger erinnerte ihn, daß man, um damit zu«rechte zu kommen, nicht nur schreiben können, son.der» auch wenigstens die beyden ersten Species derRechenkunst, die Addition und Subtraction, verste-hen müsse. Dieß vermehrte bey ihm das Vertan,gen, welches er schon eine Zeitlang gehabt hatte,diese Wissenschaft zu erlernen; es fehlte ihm aberan Mitteln dazu, und, was er auch, diesem Man.gel abzuhelfen, erdachte, brachte ihn dahin nicht,daß er richtige Summen machen konnte. BeymNachsinnen über eine Sache, welche ihm sehr amHerzen lag, fiel ihm ein, daß er in seinen Schul,jähren bey einem seiner Mitschüler ein Rechenbuch,woraus sie verschiedene Exempel genommen, gesehenhatte. Sogleich gieng er zu ihm, bat ihn, ihmsolches zu leihen, und brachte es mit vieler Freudenach Hause. Er studirte ohne Aufhören darinn,und in den sechs ersten Monaten des Jahres 1738
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