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Geschichte

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V,

Herr Friedrich Theodosius Müller.

der heil. Schrift Doctor, des königl. Coirsft

siori'l Beysitzer und Prediger zu Jena.

Stadt, in welcher er de» roten Sept. 1716sein zeitliches Leben empfangen, ist Ilmenau,eine Bergstadt im Hennebergischen. Sein Her?Vater, Doctor Gottfried Ernst tlluücy, warda'elst Superintendent, und bekleidete hernach ebendieses Amt zu Dornburg. Die Frau Mutter warChristina Charicas ^raufold, Herrn Friedricl-Rraujolds Erbherrn auf Dürrenberg und Ostra,der Rechte Doctors, und jOhsen - mcrseburgi.schen Hof-und Justitienraths, zweyte Tochter. An-fänglich ward er in der Schule seiner Vaterstadt un-terwiesen, gieng aber 1729, mit seinem Bruder,welcher nachmals Doctor der Arzeneywiffen schaff ge-worden, auf das Gymnasium zu Zittau, dessenDirector damals Policarp Müller war. Außerdessen Unterrichte, lernte er die Sprachen bey Bü-cher, und die Mathematik bey pefcheck. Erbrachte sechstehalb Jahr daselbst zu, unh hielt zumAbschiede eine öffentliche Disputation.

Im Jahr 17z; gieng er zu den höher» Vorle-sungen über, und begab sich nach Jena, allwo erunter dem Proreckorate des Prof. Herrel das aka-demische Bürgerrecht erhielt, und vier Jahr stu.