Band 
[Band 4.]
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des Herrn von Premonwal. 231

die Geistlichen selbst wissen, die Religion sey falsch,ob sie es gleich nickc gestehen wollen, fällt dabey weg.S. 237 .537 enthält größtentheils Vertheidigungenund Beschwerden. Ueber gewisse Wolstaner beklagtsich Herr r». pr. sehr, denen der Angriff ihrer sym-bolischen Bücher unerträglich war. Er muß inBerlin auch heftige Feinde haben, die manches Un-schuldige in Gift zu verwandeln suchen. Wirkönnen hier nicht urtheilen, weil wir mancher Um-stände zu wenig kundig sind, und bloß eine Seitegehört haben: doch kommt es uns oft vor : wenn ,alle diese Klagen vollkommen gegründet sind, sosey es nicht nöthig, daß Herr v. Pr. sich um dieFeinde bekümmere, die stets Begleiter der Ver-dienste sind. Ein widriger Affect bewegt uns nicht,dieß zu erinnern; wir glauben vielmehr, an dem,was er S. 270-274 schreibt, einen Antheil zuhaben,da er rühmt, daß er in Deutschland bey einigenfür die Wahrheit deutsche Redlichkeit gefunden habe.Allein wir glauben kaum, daß ihm seine Feindeschaden können, und eine solche Gegenwehr nöthigsey: seinen Lesern aber entgehet durch Bestreitungderselben zu viel.

Noch das merken wir em, daß S. 27. 98. voneinigen itztlcbenden Sprachen einUrtheil besi-dlich ist,so sonst wenige Franzosen zu fallen pflegen, unddas bey einem Wanne, der die französisch» Sprac»/»milt so vorzüglicher Stärke gebraucht, noch uner-warteter ist. Er schreibt, die französische Sprachegenwsse itzt einen Vorzug in Europa, malgre lonp«iu d’ Energie, lk pauvrete, Ja gene exccffive.

P 4 hingegen