Band 
[Band 4.]
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;o Anhang von den Streitigkeiten

die Nachricht von diesen Begebenheiten. Kur; dar.auf sahe man in Holland eine neue Ausgabe desAkakia erscheinen. Der König ward über ein soverwägeneö Verfahren ungnädig, und ließ dieSchmähschrift durch des Henkers Hand verbrennen.Die Wuth desVolraire hatte keine Schranken mehr. {Der König forderte einen von ihm selbst unkerzeich.neken Widerruf; er stellte ihn von sich; man sehteihn in die Zeitung; und des Tages darauf wider»rief er, was er unterzeichnet hatte.

Um seine Scham zu bedecken, stellte sichVoltaire zu Berlin krank an, und nachdem erdrey Monathe daselbst geblieben war, gieng ernach Potsdam, warf sich dem Könige zu Füßen,versprach alles, was er nicht gedachte zu halten,und reisete darauf nach Leipzig, allwo er neuePaSquille wider den Herrn v. tTJ. schmiedete.Dieser schrieb an ihn, bot ihm an, alles Geschehenezu vergessen, gab ihm aber auch zu verstehen, daßer, wenn er nicht aufhören wollte, ihn zu verfolgen,Mittel würde zu finden wissen, ihn zum Schweigenzu bringen. Voltaire mißbrauchte einige Redens-arten , unterstand sich einen erdichteten Brief de«Herrn v.M. in den Händen des Magistrats nieder-zulegen , und zu rufen. als ob man ihn ermordenwollte. Er stellte diesen verfälschten Brief an dasLicht, machte eine possenhafte Antwort darauf,und beschwerte sich bey dem Könige. Um seinenBetrug zu Schanden zu machen, begnügte man sichden Brief des Herrn Präsidenten so drucken zu lassen,wie er ihn geschrieben hatte. Voltaire wollte sei-nen