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ger Trost er. in ihrem Wittwenstande war, begeg.neten ihm. Er traf auch zu Ende des ^igten Iah.res wieder glücklich in Altdorf ein. Er schickte sichalso bald an,, seine Gelehrsamkeit auf dem sbernKatheder zu Zeigen. Mit einer schönen disp. superquaest. an & quatenus ciues ad arma pro republicacapienda cogi possint, habilitirte er sich; und nach.dem er ohne Beystand eine andere gelehrte disp. deseruitute in seruiruce um die juristische Doctorwürderühmlichst vertheidiget, halte, wurde ihm ,719 amPetri und Pauli- Feste unter des sel. Herrn D.Lichmers Decanate der Doctorhuth aufgesetzt.Sogleich fieng er an, als Oocior priuatus in jursnaturae, ciuili, canonico & feudali zu lesen. Ereröffnete seine Vorlesungen niemals, ohne sie voneinem neuen und zwar dem größten Beyfalls beglei-tet zu sehen. Er disputirte öfter«, und indem ersich dem akademischen Stande, als wozu er in derThat vor taufenden gebohren war, gänzlich widmete,und auch deswegen andere Gelegenheiten, sein wei-teres Glück zu machen, gar nicht suchte, oder diefreywillig danzebokenen ausschlug: so gieng nun seineeinzige Sorge dahin, der akademischen Jugendnützlich und angenehm zu seyn. Er war auch bey.des, und beydes in vorzüglichem Grade. SeineGelehrsamkeit und die Gaben seines Geistes wur-den durch das treffliche Ansehen des Leibes und durchden Wohlstand im Umgänge und der Lebensart be-sonders erhoben. Der Schnee der Haare, derihn schon vor seinem dreyßigsten Jahre deckte,machte seine Jugend bereits ehrwürdig. Ein We-sen