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[Band 4.]
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dcsHrri. George Friedrich Deinlein.549

' Um die Zeit seiner Gelangung z ur Professiondauerte auch eine der angenehmsten und vorzüglich,sten Zeitperioden für ihn. Leuerlcm, Köhlerund Schulze, ein Kleeblat der rechtschaffensten undberühmteste» Männer, waren die Zierden Altdorfsund des Seligen vertrauteste Freunde. Sie theil»ten Vergnügen und Schmerz mit einander^ sie wer',heten einander alle von Amt und Last übrige Neben»stunden, und sie schenkten eben dieselben der gelehr-ten Welt sowohl, als ihrer Zärtlichkeit und Freund-fchaft. Schulze war der erste, der durch seinenAbzug nach Halle eine Trennung machte, und ergieng auch diesen Freunden in die Ewigkeit voraus.Leuerlem, Deinlein rmd Köhler blieben nocheine Weile bey einander, und die gelehrte Welt hatihrer Vertraulichkeit und ihren gemeinschaftlichenBemühungen die beliebten Acta Franconica und dienützlichen imö auserlesenen Arbeiten der Ge-lehrten im Reiche zu danken. Feuerlein undKöhler schieden endlich nach Göttingen, und dererste ist noch bis daher zur Ehre Deutschlandes undder Kirche aufbehalten worden. In der Nähe aberist der hochverdiente Herr Senior der Akademie,Herr D. Jantkc, von den ältesten und bestenFreunden des Seligen, und als ein Zeuge von betsächten deutschen Redlichkeit besagter Männer undvon den glücklichen und angenehmen Tagen, in wel-chen sie mit einander lebten, bis daher, und Gottgebe, noch viele Jahre, übrig.

Unser Herr Doctor aber vermehrte immer sei-lten Ruhm in der Staats, und gelehrten Welk, und3 $ seine