Vcs Hrn. George Friedrich Deinlein.zzy
thecer'und geschwinder gekommen wäre, als esgeschehen ist. Wir wollen von den Umständen derKrankheit und der Todesursache den eignen Auf-sah des hocherfahrnen und vortrefflichen Herrn Me*dici einrücke«.
Es ist der selige Herr Doctor Deinlcm vonJugend auf allstetS von guter dauerhafter Gesund,heit gewesen, bis ohngesähr vor z Jahren sich einInfradus Hepatis angesehct, so, daß man auch denlumorem vom außen deutlich spüren und fühlenkönnen. Ob eö nun wohl damals schon ziemlichgefährlich ausgesehen, so ist doch unter GottesSegen und getreuem Beystande seines alten undgetreuen Freundes D. Iamkens alles wiederdissipiret und auseinander gesetzet worden. EShat sich auch nach der Hand die Natur immerselbst zu helfen gesucht, wann sie zu verschiedenenZeiten iluxum bnemorrboidalem hervorgebracht,so daß er auch, diesem ohngeachtet, nicht nur seinenAmtsverrichtungen wieder wohl vorstehen mögen;sondern auch wohl oft über Vermögen so Tag, alshalbe, ja oft ganze Nächte, ihnen obgelegen, dadurcher aber freylich seiner Gesundheit viel geschadet, daßer auch öfters zu kränkeln angefangen, doch abersolches mit Herzhaftigkeit allstetS überwunden, so,daß man wohl mit Wahrheit von ihm sagen kann:Er habe sich aliis inscruiendo selbst consumiret.Ob man wohl nun die gute Hoffnung gehabt, eswürde nach vorig überstandener Krankheit und demdarauf sich eingefundenen 6uxu haemorrhoidnli derselige Herr Doetor zu einem hohen Alter gelangen.