Band 
[Band 4.]
Seite
358
JPEG-Download
 

358 Geschichte

so hat doch, leider! der AuSgang gewiesen, daßsein übermäßiger Fleiß und beständiges Arbeitendie Kräfte /eines Leibes dergestalt.erschöpfet, daßauch solche auf einmal zu allem Anfangs der Krank,heit nachgelassen, und auf keine Weife, auch mitden kräftigen Mitteln nur einigermaßen wiederhergebracht werden mögen. Diese Krankheit nunbetreffend, so zeigte sich, allschon zu Anfange desMartii bey ihm ein keumarilmus ißhihaicus jman war zwar gleich Anfangs bemühet, dem maloauf gehörige Art zu begegnen, allein die Heftigkeit,und besonders der starke febrilische Anfall, welcherauch nach der Hand zu verschiedenen Zeiten ganzaußerordentlich wiederkam, zeigte zur Gnüge, daßhiebey viele Gefahr verborgen, und war Mediosordinarius nur besorgt, alle innerliche Entzündungabzuwenden; eö glückte ihm auch solches, unddie Natur brachte auf jedesmaligen febrilischen hef.tigen Anfall 6uxum haemorrhoidalem , doch mitschlechter Erleichterung, hervor; der Appetit wichauch, die Nächte waren unruhig und nicht erquik-kend, und endlich, aller Vorsorge ungeachtet, ga.ben sich mehrere Signa Infractus Hepatis sät grauishervor; Cachexia schlich sich nach und nach ein,und die Geschwulst der Füsse nahm mit der schwer,sten Respiration immer zu. Ob nun wohl seinalter fünfzigjähriger Freund, D. Ianrke, sich allemenschmöqliche Mühe gegeben, durch behörigekräftige Mittel diesem Anwüchse der Krankheit zubegegnen, so wollte doch alles nichts ersprießen.Es schien zwar manchmal, dieKrankheit wollte sich