Band 
[Band 4.]
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des Hrn. George Friedrich Deinlein.ZZ9

vermindern, da endlich wieder ruhigere Nächte ka-men, auch etwas Appetit sich wieder einfand;allein alles war von keiner Dauer, und keine Be.kräftigung wollte dem seligen Herrn Docker zustatten kommen. Ob nun wohl gedachter D.Ianrkenach Möglichkeit mit allem Fleiß 'alle Sorge an-wendete, so wurden doch gegen die Letzte seinebeyden Herren Collegen, Herr D. ^Vers und Hr.D. Firsten zu Hülfe und Rath gezogen; alleinvis morbi war zu groß, derselben ein« Linderungzu verschaffen, daher denn auch jähling eine heftigeErstickung ihn seines wohl viel längerer Jahre wür-digen Lebens beraubte.

Dieß ist die Erzählung des Herrn Medici,der wir noch etwas weniges zuzusetzen haben.

Der selige Herr Doctor merkte gar wohl, daß«r von diesem Krankenbette nicht mehr aufstehenwürde; eö gieng auch' sein Gebet und Wünschennur vornehmlich dahin, daß ihn Gott, wenn eSsein heiliger Wille wäre, nicht möchte lange liegenund leiden lassen. Inzwischen blieb sein vortreffli-cher Geist bey dem schnell abnehmenden und sichverzehrenden Körper munter bis an fein seligesEnde. Eö erquickte ihn der Besuch seiner hoch.werthesten Anverwandten und Herren Collegen, be-sonders seines innigst geliebten und verehrten Hrn.Gegenfchwähers, Herrn D.Bernholds. Des Hm.Beichtvaters, Herrn D. Dierelmaiers, öftererund sehr erbaulicher Zuspruch stärkte und gründetedie Hoffnung und Zuversicht in ihm, dich ihn nichts

scheiden