386 Geschichte
sich alles Wortwechsels, welcher ihn nur würde er-hitzet haben, und ermähnte ihn, sein Griechisch, wo-von er sein ehrliches Brod gewinnen könnte, gel-tend zu machen. Es geschahe nicht anders, als mitvieler Mühe, daß er seine Metaphysik beschränkete;doch theils aus Ehrfurcht vor dem H>crrn Profes-sor , theils durch dessen,Standhaftigkeit, sich nie mitihm einzulassen, kam*-er dahin, daß er ihm bey-nahe gänzlich nichts mehr davon vorsagte.
Da seine Geschicklichkeit in der griechischen Spra-che bekannt geworden war, bekam er verschiedeneLehrlinge, und dasjenige, so er mit seinen gegebe-nen Stunden verdiente, sehte ihn in einen so gutenZustand, als er es wünschen konnte. .Einfältig inseiner ganzen Lebensart, hatte er sehr wenig von-nöthen, er nahm stine Wohnung bey gemeinenLeuten, welche für ihn sorgten und ihn mit gerin-gen Kosten unterhielten. Sein Hang zum Grie-chischen ward endlich herrschend; er brachte seineZeit mit Lehren derselben, oder mit Lesung darinngeschriebener Bücher zu. Doch nicht, daß er seinerlieben Metaphysik die Freundschaft gänzlich sollteaufgesagt haben: das war ohnmöglich. Er un-terredete sich sehr gerne darüber mit allen denen,welche die Höflichkeit hatten, sich mit ihm darüberzu unterhalten, und ließ zuweilen einige kleine Bro-cken davon, jedes mal von einigen Zeilen, welcheer sromor nannte, ausfliegen. Hier sind achtederselben, welche in den Berlinischen französischenZeitungen des JennerS 1755 zum Vorschein kamen.
r. Nichts