Band 
[Band 4.]
Seite
388
JPEG-Download
 

388

Geschichte.

7. Ei« Wunderwerk ist eine Unordnung inden Gesehen der Natur. Die Sinne und die Ver«nunft sind diesen Gesehen unterworfen. Folglichweiß ma» niemals, ob das Wunderwerk in demKopfe desjenigen ist, der es »nennet gesehen zu ha«den, oder in den Werkzeugen der Sinne, oder indem Vorwürfe vom außen.

8. Ein Mensch, der in seinem Bette träu-met, er sey ouf dem Felde, wird seines Traumes ge-wahr, wenn er sich in seinem Berte siehet. Edenso der, welcher ein Wunder glaubet, wird gewahr,daß er geträumel habe, ehe er das Wunder gesehen.

Herr panrbaud war auf gutem Wege, undeö würde ohnfehlbar noch lange sromns geregnet hq«den, wenn sich nicyt jemand harre in den Sinnkommen lassen,' folgenden scherzhaften Einfall ineine Zeitung zu sehen.

Zueignung des in der Zeitung tTTum. IX.vorgelegten Erweises auf einen besonderenLull, um jölcben desto deurliccher zu marinen.

Der Mann ist nicht die *iv*h, und dre Lrauist da. Folglich ist der Mann nicht da. DieLrau ist n»cht der Mann, uno der Mann ist da.Foglich ist die Lrau nicht da. Folglich ist wederMann, noch Lrau. Folglich ist der obenstehen»de Ecweiß, weder von einem Manne, noch voneiner Lrau, gegeben. Folglich ist er gegeben voneiner B. (*)

Man

(') Vermuthlich hat das französische 8. den Schat-ten hinter sich gehabt, und das Wort bete zu erken-nen geben sollen.