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[Band 4.]
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des Hrn. Benjamin Pancharud. 391

den kurzen Unterredungen, so wir rnit einanderhatten, sprach er nicht anders, als verständig: ichbrachte ihn aber auch niemals auf seine Schwachheit.In Ansehung dcö Griechischen gestand er mir, erhielte sich, was für einen Schriftsteller er auch läse,bloß bey den Worten auf, ohne auf die Sachenim geringsten Acht zu geben.

Die große Stille, aus welcher er niemalsheraus kam, und die genaue Einrichtung seinerLebensart, welche die beyden stärksten Stühcn derGesundheit sind, halten die scinige, seit ich ihnkannte, vor allen Anstößen bewahret, und schienenihm ein langes Leben zu versprechen. Allein einemörderische Krankheit zerschnitt seinen Lebensfaden.Er bekam im März 1757 die Kinderpocken. Die,welche mich davon benachrichtigten, fügten hinzu,daß eö keine Gefahr mit ihm hätte, und stelltenihn mir als der Beßrung nahe vor. Indessenstarb er im Anfange des MonathS April. DieUmstände seines Endes habe ich nicht erfahren.Da er jeHr stillschweigend war, stelle ich mir vor,er werde keine lange Rede gehalten haben. Erhatte gleichwohl über das Wenige, so er besaß, sei-nen^ lehren Willen gegeben, und solches einem ehr-lichen Handwerker, bey welchem er wohnte, vermacht.

Man erstehet leicht aus dieser getreuen Er-zählung der Schicksale des Herrn Benjaminpancyaud, daß er, außer einer durch allzustarkeSStudiren undNachdenkcn verursachten Schwächungseiner Vernunft, in allem übrigen ein ganz ver.