des Hm. Benjamin Panchaud. 59z
einige Verwirrung zu verrathen ; sein LeibeSgestellaber und das Ansehen seiner Gestalt im Ganzenkonnte nicht anders, als das Gemüth erregen. Ergieng gerade zu, so wie er war, mit etwas han-gendrm Haupte, ohne etwas zu sehen oder zu hören,ganz vertiefet in seinem Nachsinnen, und ohnehinungemein kurzsichtig. Er näherte sich und grüßteauf die verkehrteste Weise, indem er beständig, aufeine recht kurzweilige Weise, beyde Hände halb indie Höhe gehoben und gleichsam an den Ende derArme hangend hielt. Wenn es anS Weggehenkam, konnte er nie die Thüre finden, und ich habeihn bey mir manchmal gerade nach einem Alkoven,nach einem Fenster, nach einer Wand zugehen ge-sehen, daß er die Thüre nicht finden konnte, wennich ihn nicht zurechke half. Es fehlte ihm nichtan dem Wesentlichen der Höflichkeit. Ich habeihn nie anders, als ernsthaft und an sich haltendgesehen; welches entweder von seiner natürlichenFurchtsamkeit, und dem ersten Zustande, worinnich ihn gegen mir über gesehen hatte, oder, weilich mich nie mit ihm in einiges Ergotircn einlassenwollte, herkam. Seine Verschwiegenheit hinderteihn gleichwohl nicht, mir muf eine Weise, womitich jederzeit zufrieden zu seyn Ursache gehabt habe,Freundschaft und Erkänntlichkeit zu erzeigen. Ichweiß aber, daß er, wenn man ihm darauf helfenwollte, sich über die ihm am Herzen liegende Ma-terien näher zu erklären, schwatzte und in ein Feuergerieth, ohne sich gleichwohl von einiger Leidenschaftbemeistern zu lassen. Sein Hintritt hat mir auf-Neu Del. Europa XI V Th». C c richtig