Des Hrii. Theodor Scheltinga. 425
herseßen, und ein und das andere näheres davonmelden.
i» Diss theol. de ingressu pontificis maximi'Hebraeorum in sanctum sanctorum ejusque myste-rio. Prxf. Hjerm. Ven'ema. Franecker 1730.Quart.
2. De fato Nadabi et Abihu, libellus singu-laris, ad Levit. X. Harlkngen. 1742. Octav 192Die Zusd)rift ist an die Freyherren von Aylva. Ineinem kurzen Vorberichte meldet Herr Scheltinga,er habe sich die Geschichte des Nadab und Abihuzum Stoff einer VorbereitungS-Predigt erwähletgehabt, und deswegen die Ausleger darüber zu Ra-the gezogen; wobey er so viele merkwürdige Dingewahrgenommen, daß nach und nach aus seinemNachlesen und eignem Nachdenken dieser Tractat ge-bohren worden. Er hat darinn viele Gelehrsam-keit bewiesen, und handelt die Sache mit eben sogutem Urtheil, als Geschicklichke/t ab. In vierzehnKapiteln gehet er alles dasjenige durch, was diesebeyden Missethäter betrifft, ihre Personen, ihre Mis-sethat, ihre Strafe, die über sie gehaltne Trauer,und die verschiednen dahin einschlagendenUmstände derZeit und der Oerker. Er bringet bey jedem Artikeldie Meynungen und Muthmaßungen anderer Ge-lehrten fleißig bey, untersuchet dieselben, bestätigetoder verwirft sie, und beweiset die Einige, mitguten Gründen. Da das schwerste in dieserStelle die wahre Beschaffenheit der Sünde selbstist, deren sich Nadab und Abihu schuldig gemachtNeu (Bei Europa XIV Ih. E e hatten;