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[Band 4.]
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des Hrn. Christ. Wilh. Franz Walch. 463

dem partischen Zepter stunden, und abendländi-scheu in dem römischen Reiche theilten. Beydehurten ein Oberhaupt, so eigentlich da6 höchsteHaupt einer hohen Schule war, aber zugleichdurch Vergünstigung der weltlichen Obrigkeit rechtsprechen durfte. Ihr Oberhaupt im Orient hießUJJO, und hätte »»gemeine Macht undAnsehen, die jedoch zuweilen von den Juden allzu,sehr vergrößert wird. Das im Occidenr war einan die Stelle des Vorstehers vom Synedrio ge-kommener Vorsteher der hohen Schule zu Tibe.rias, der auch zuweilen Ethnarch heißt, und die-fer ist der in den römischen Gesetzen bekannte Pa-triarch, von welchem auch die Zeugnisse andererSchriftsteller des Origenö, Hieronymus, EusebiuS,Chrysostomuö CyrilluS, EpiphamuS, TheodoretuS,und des Kaisers Adrianus angeführet werden.Der Patriarch, der, wenn er nach Aegypten kam,gezwungen ward, den Schrapis sowohl als Je-sum anzubeten, ist eben der tiberienstsche Patriarchder Juden. Ihre Würde war erblich, und unge-inein einträglich, da sie sich das Recht anmaß-ten, durch gewisse so genannte Apostel von al.len Juden einen jährlichen Tribut sordem zulassen. Diesen halt Hr. Walch für eine Fortsetzungder Zehnten, die mit dem Untergänge des Tempelsnicht ganz, sondern nur in Absicht anf das Viehaufgehört haben, und nach dem Urtheile der Judenauch solchen Gelehrten, die nicht aus dem StammLevi sind, gegeben werden könnten. Dieser Tri.but ist daö aureum coronarium oder «srflotoAn,Ga 4 dessen