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spcyt? Unförmliche kahle Fclscnmasscn, die zu erdrückendrohen, Schneeflocke, die daran kleben, schwarze Tan-ncnwäldchen am Fuße derselben, können an sich keinenangenehmen, n'ht einmal einen mahlerischen Anblickgewähren; aber im hohen Sommer, wenn die Thälerdurchglüht sind, und die Sonnenstrahlen von den er-hitzten Wänden zurückprcllen, schmachtet der Wanderernach Kühlung und nach dem Schatten der Wälder;er eilt den Lüsten der Höhe entgegen, und sein Augeträumt Seligkeit dort oben in blauer Ferne. — DerEindruck bleibt, weil er Leib und Geist trifft; derWandrer nimmt denselben in seine Heimath zurück,und seine Erzählung wird, wie von allem Gewaltigen,anziehend. Nun kommen die Nachcmpfindcr, undwollen den Eindruck ebenfalls haben, und täuschen sichselbst, wie jeder der nach fremder Empfindung hascht.Aber sie wollen auch erzählen, auch Theilnahme crrc,gen, und suchen durch vornehme Redseligkeit oder stu-dirtc Phantasie zu ersetzen, was ihnen an wirklicherEmpfindung abgeht; so entstehen dann die sublimirtcnNaturschildcrungcn, deren Farben nicht glühend genugaufgetragen werden können; und so entstand nach undnach die ganze Phraseologie der Alpencmpfindsamkeit,fader Wortschaum, die Untiefen des Verstandes zu be-decken, derer die keine Gedanken haben, und mit Ge-fühlen imponieren wollen.
Frage den Pastor, ob die Alten, die doch eineschönere Natur um sich hatten, als Deutsche und