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tcn von schweizerischen Klcidcrtrachtcn zugeschickt wor-den, die habe ich aber zurückgegeben; denn wozu die,ncn sie? was sollen sie ästhetisch oder geschichtlich Ich,rcn? sie sind weder durch Geschmack noch durch Alter-thum, noch durch ausgezeichnetes Verdienst der Leutemerkwürdig, die alten Schweizer trugen sich ganz an-ders; wir könnten mit eben dem Recht unsre Bauernals alte Deutsche stechen lassen. Wenn die Schweizer ihre Heünath nicht sür ein Schlaraffenland gehaltenwissen wollten, und unsre Leichtgläubigkeit, welcher jedefremde Brille recht ist, sich nicht so vieles aufbürdenließe, so würden auch nicht dergleichen Gegenständeder Kunst gestochen und feil gebothen werden. Weileinige Kleidungen, besonders der Berncr-Dienstmäd-chen niedlich sind, wie diese Mädchen selbst seyn sollen,und daher ihre Abbildungen Beyfall fanden, und vonFremden zu mancherley Andenken aufbehalten wurden,so glaubte der Patriotismus, das geschehe aus In-teresse fürs Land, und hielt es für seine Schuldigkeit,sogleich mit den Kleidcrtrachtcn aller Kantone aufzu-warten. Wenn es auch noch Nationaltracht wäre!Aber das ist es nicht einmahl; mancher Kanton hatderer mehrere ganz verschiedene, und die gebildetereKlasse trägt sich nach allgemeiner Mode. Don derKleidung der Schwcizerbaueru, wie sie anfangs desvorigen Jahrhunderts üblich war, sind nur noch hieund da einige Bruchstücke übrig geblieben, von ältereralso noch weniger. Die meisten jetzigen Trachten der
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