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sehen zn werden, wenn diese in ihrcin vorthcilhaftcnAnzüge bleibt? Hübsch ist sie.
Und gelehrt dazu, versetzte Tobias: Als ich ihrheute von unsern Fahrten über Meer erzählen mußte,erkundigte sie sich, ob ich auch die entlegene Insel ge-sehen, wo wilde Weiber in Grotten wohnen? — Aufmeine Frage, woher ihr dieß bekannt sey, gab sie zurAntwort: aus dem Tclemach.
Dcmungcachtct fanden der Herr und der Diener,daß dem ehrlichen Suschen doch der Vorzug gebühre,und das Fräulein schwerlich wieder so innige Anhäng-lichkeit finden werde, wie von dieser ihr schon in derKindheit angewöhnten Vertrauten.
Nach einigen Tagen reiste der Oberste mit derBraut und seinem Tobias hinweg, und Clotilde ver-sprach mit ihrer Freundin bald nachzukommen. — InZürich hielt er sich einen Tag auf, um den alten Pro-fessor mitzunehmen, dessen Bekanntschaft er in Gaißgemacht und seitdem gcflisscn unterhalten hatte; derMann war ihm beynahe unentbehrlich geworden.Suschen benutzte diesen Aufenthalt, um die Tante ih-res Bräutigams zu besuchen, von der sie mit vielerFörmlichkeit empfangen wurde. Diese Frau halte soeben die Einladung des Predigers erhallen, ihm beyseinen häuslichen Zurüstungcn bchülflich zu seyn, undmeinte nun, und ließ es sich nicht ausreden, die Brautkomme, oder sey dazu bestimmt sie abzuhohlcn. Ver-geblich stellte ihr diese vor, daß sie nur zu einem Em-