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tigem Verlangen, ihn — ach für lange Zeit zum letz-ten Mahle! — da zu sehen, wo sich die Erinnerungihrer Liebe an so viele Gegenstände knüpfte, und indie ersten Jahre der stammelnden Kindheit verlor.
Nothwendig entschieden jetzt diese letzten Tage desBcysammcnscyns, was so lange schon vorbereitet warund einzig noch fehlte: das ausgesprochene Gcständnißder Liebe. Im Dränge des Schcidcns nach so vielenJahren eines beglückenden ahnungsvollen Umgangs,mußten endlich, wie konnte es anders seyn, die aufge-regten Gefühle der zärtlichsten Neigung zu stammelndenWorten werden. Auf der letzten Wanderung, die sie nochin das Wäldchen machten, das ehemahls ihre einsameWelt gewesen, saßen sie in der jetzt halbvcrwildcrtcnLaube, die sie als Kinder zusammen gebaut hatten,schlveigend, den Stachel der Trennung im Herzen,und die unbefangene Vertraulichkeit vergangener Jahrein Gedanken. Sie fühlten beyde, daß die Zeit zumSprechen reif sey, ihre ganze Seele lag auf ihrerZunge, und doch wußte keines das Wort des Anfangszu finden; sie waren ihrer Liebe gewiß, und dochwagte keines den heiligen Schlcycr des Geheimnisseszu heben.
Werden Sie, sagte Gustav, der sich das vertrau-lich D» schon lange abgewöhnt hatte. . . WerdenSie, gnädiges Fräulein, sagte er mit zitternder Stim-me, und ergriff ihre Hand . . , Werden Sie sich