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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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darüber HInwLlzt. Man nennt diese Drücke mit Recktda« Herz von Pari«, weil von da ane als dem Mit-telpunkte der großen Stadt die Bewegung in alleGassen, wie da« Blut in die Adern des Körpers,strömt. Vordem hieß es, man könne keinen Schrittauf der Drücke thun, ohne auf einen Pfaffen odereine H... zu stoßen, jetzt nicht mehr; jene sind ver-schwunden, und diese müssen vermuthlich andre Schlichehaben, denn daß sie noch irgendwo cxistiren, beweisendie antisyphilitischen Zettelchen, die einem hier beyDutzenden in die Hand gesteckt werden, wenn manschon sagt, man habe ihrer nicht nöthig. Außer demGewimmel der Hin, und Hergehenden, da« so großist, daß zwey nicht bey einander stillestehen können,ohne fortgestoßen zu werden, hat die Drücke noch ihrebesondern Bewohner; auf den Stufen des Trottoirslagern sich in gehörigen Distanzen Schuhflicker undSchuhputzer, vorzüglich aber eine eigne Klasse von„Artist.es, “ die kleine Fahnen von Blech vor sich auf-gestellt haben, worauf ihre Beschäftigung beschriebenist: N. N. lond les chiens, coupa les chats et va enville. — Längs dem Geländer der Brücke sind wohlversehene Buden aller Art, besonders findet man daauserlesene Früchte und Pomeranzen. Auf dem PlatzeHenry IV. steht jetzt ein niedliches Kaffehauö, da«aber seiner vortrefflicke» Lage ungeachtet sein Glückbisher nicht gemacht hat, weil der Geist des große»Heinrichs, dessen Bild hier aufrichtiger verehrt wurde,