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Gârtchen nicht, weil mir alles gleich neu war. Beyihnen mußten die alten Kenntnisse der neuen Wahr«»ehmung Platz machen, bey mir noch das Kleine demGroßen.
Indessen will ich diese niedliche Anlage nicht ver,achten ; nichts ist unbedeutend was seiner Bestimmungentspricht, und schon der Vorgenuß der Pariser beymAnblicke dieses einladenden Bades gibt demselben ei«nen wirklichen Werth. Ich meine vielmehr, jeder sollesich seiner eigenen Vorstellungen und Erkenntnissefreuen, wenn sie nur aus eigener Kraft hervorgehen,und nicht bloß anmaßlicher Schein oder Nebel der Ein«bildung sind. Dabey aber soll man auch nicht allzu,eilfertig, aus sogenannter guter Meinung, den andernbey der Hand nehmen und sagen: komm und theilemeine Empfindung bey diesem Anlaß! denn dieß heißtin den meisten Fällen den Starken zur Kälte und denSchwachen zur Heucheley hinführen, weil das mensch«liche Herz sich eben so ungern zu Gefühlen auffordernläßt, als der Verstand zum Glauben.
Uebrigens empfangen wir manchmahl die grüßtenGedanken bey den kleinsten Gegenständen, und zwarnicht allein durch die Kraft, mit welcher Swift auseinem Besenstiel mehr Geist zog, als Harvey ausSonne, Mond und Sterne», sondern öfters auchdarum, well unter den unzähligen Dingen, die Ein,fluß auf unser Gemüth habe», und den Werth unsrerAnschauungen bestimmen, Zeit und Laune nicht die