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ist mir immer nur als »in Handwerk-kunstgriff de«Dichter« vorgekommen, um dem Pvlade- Gelegenheitzu geben, seinen Helden lebendig zu retten. Aber dieerstaunliche Kunst, womit Talma nach und nach in die,sei, Zustand der Gemüth-verwirrung hineintrat undstufenweise bi- zur Wuth und Ohnmacht fortschritt,erschütterte mich, und stellte mir «in eigenthümliche«Gemählde dar, wovon da- Verdienst allerdings mehrdem Schauspieler alö dem Dichter zu gut kommt.Solche Darstellungen, deren Lebendigkeit und Gewaltkeine lesende Phantasie sich ersinnen kann, sind e-,die dem Schauspieler seinen Werth geben, und ihm inder ästhetischen Schöpfung einen der ersten Plätze an,weisen. Nur Schade, daß er seinen Nachruhm nichtwie andere Künstler durch bleibende Werke fixiren kann,sondern bloß dem Nahmen nach in der Tradition unddem Rufe, den sein Zeitalter hat, fortlebt! „Le rôled'Oreste fit crever Montlleuri“ ist alle-, wa- Mannoch etwa, wenn von der Andromaque die Rede ist,von dem Manne sagt, dem seine Zeit Bewunderungzollte, man eilt kalt bey seinem Denkmahle vorbey,denn sein Werk ging mit ihm in- Grab. Waö istuns von Baron übrig geblieben, der alle Herzen ansich zog, und wie sein Publikum (und er selbst) sagte,alle Gaben der Natur in sich vereinigte! Wa« von dergepriesenen Cliampmelé, die von dem zärtlichen Ra,eine selbst ihre Bildung empfing, und von der sie sag,ten, in Auliö seyen nicht so viele Thränen um die