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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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wahre Zphigenia geflossen, als sie in dem Trauerspieledieses Nahmens den Zuschauern zu entlocken gewußthabe! Jetzt weint kein Auge mehr um sie. — Sogeht und ging eö allen. Selbst Garrik seufzet,*)daß der Ruhm eines Schauspielers kaum ein halbe«Menschenalter daure, und diesem dürfen getrost alleandern nachseufzen, denn auch Er gilt jetzt schon nichtmehr, was er im Leben galt, weil seine superivre Ge-genwart nicht mehr alle Kritik entwaffnet, und keineBeschreibung den Mangel bleibender Kunst ersetzenkann.

Unterdessen ist der Beyfall, den große Schauspie,ler unmittelbar einernten, ein Ersah für den Ruhm,der andere Künstler öfters erst nach ihrem Tode er,reicht, wettn sie sich dessen nicht mehr freuen können.Verzeihlicher als bey allen andern ist daher auch dieEitelkeit bey diese» Menschen, die nie anders als un-term Lärm der Bewunderung vor dem Publikum auf,treten, und um deren Umgang sich die Großen benei-den, von deren Reisen die Zeitungen sprechen, oderdie sich wohl gar wie Zfland die hohe Gnade ausbit-ten dürfen, Fürsten vertraulich die Hand zu biethen.Verzeihlich auch, wenn sie mit eigenen Lebensbeschrei-bungen der Unsterblichkeit entgegen gehen wollen, dieihnen ihre bessere Kunst nur halb gewährt.

') Prologue to the clandestine marriage.