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de» Gegenstand eine Zeit lang vor mir haben muß,ehe meine Gedanken sich zu regen anfangen, so findeich auch desto eher Muße, dieselben an Ort und Stelleschriftlich aufzufassen, nnd befinde mich bey dieser Be-schäftigung, wenn sie schon eben keinen genialischenRuf hat, recht gut, denn nicht nur verfliegen ohne die-ses Mittel dergleichen Gedanken oft unwiderbringlich,sondern sie geben uns auch die treffendsten und bezeich-nendsten Ausdrücke, weil sie die Geburt der unmit-telbaren Wahrnehmung sind, lichtvolle Eingebungen,die keine spätere Ucberlegung hervorbringen, aber wohlrectificiren kann und soll. So brachte ich, zwey Säledurchgehend, manche Bemerkungen zu Papier, wovorindessen niemand erschrecken soll, denn sie sind zu weit-läuftig um hier Platz zu finden, oft auch zu unver-daut und zu gewagt, um damit ohne Anmaßung her-vortreten zu dürfen.
Niemand störte mich an diesem Geschäfte als ichselbst, weil ich mich zuweilen vor den Leuten scheute,die mich darum ansahen, so mit der Schreibtafel voneinem Bilde zum andern schreitend den Antiquar zumachen, und etwas anders zu scheinen als ich war.Zur Erhohlung stellte ich mich dann neben den Ein-gang hin, um, da heute jedermann Zutritt hatte, dieWirkung zu beobachten, welche der Anblick dieser Göt-ter und Helden auf die Menge der Kommenden mache,und hatte die Freude, hier augenscheinlich die geheimeGewalt der wahren Kunst zu sehen; denn bey allen.