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ich möcht« das Experiment bey Gens connue il fautoder in anima vili mache», verwandelte sich die ange,borne überschwengliche Unbefangenheit, mit welcher siehereintraten, unwillkührlich in ein stilles ehrfurchtvollesBetragen, als sie sich von alle» Seiten mit diesen ernst-haften, und mit übermenschlicher Würde bekleideten.Gestalten umgeben sahen. Ein Beweis, daß jene Un,befangenheit doch eben so sehr ein Werk nachgeahm,ter Eitelkeit, als ausgebildetes Bewußtseyn des per,sbnlichen Werths sey. Beyde Geschlechter, schien «6mir, ließen den Anspruch aus modische Grazie, womitsie sich sonst brüsten, fahren, und huldigten, ohne eözu wissen, dieser unerreichbaren Einfalt und Größe.
Das war der allgemeine Eindruck. Hingegen fandIch dann hier nicht das schnelle Wohlgefallen a» ein,zelne» Kunstwerken, nicht die Sympathie der Einbil,dungskraft, welche ich in dem Gemähldesaal beobach-tet hatte. Zwar sprach jeder Mund öffentliche Lob-preisung aus — es war Huldigung die jeder diesemglorreichen Elgenlhume seiner Nation, diesen Denk-mahlen ewig berühmter Siege leisten zu müssen glaubte— aber insgeheim bemerkte ich an dem größten Theilder Anwesenden, bey aller Ehrfurcht, doch eine gewisseUnbehaglichkeit des Geschmacks, die ich von den auf-geklärten, von allem sprechenden, Parisern nicht er-wartet hätte. So befremdete einige die colossalischeGröße, andre irrten die Verstümmlungen oder sichtba-ren Restaurationen, noch andern gereichte das Nak-