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kende, wo nicht zur Aergerniß, doch zur Zerstreuung;diese besprachen sich über die blinden Augen, jene überdie unnatürlichen Haare, den meisten waren die Füßezu gerade gestellt — kurz ich fand meine schon gemachteBeobachtung bestätigt, daß die Sculptur zwar mehrimponirt, aber die Mahlerey viel leichtern Zugang zudem menschlichen Gemüthe findet.
Sollte man mich fragen, welche- von den heutegesehenen Kunstwerken mich selbst am meisten ange«zogen habe, so würde ich unter den ersten den berührn«ten Spinarius nennen, den Knaben von Bronze, dersich einen Dorn aus dem Fuße zieht. Ein Bild, dasein tdealischer Sinn aus der einfaltliebenden Naturherausgegriffen, und in die Sphäre der Schönheit er,hoben hat, ohne seiner menschlichen Wahrheit Abbruchzu thun. Selten mag eö einem Künstler gelingen,so viel Natur mit so großer und doch anmaßungeloserKunst zu vereinigen. Man sucht jetzt die Größe zusehr in einer strebenden Spannung der Haupttheiie,die neuen französischen Bilder sind wie aus dem Fecht-boden hervorgegangen, so wie man vormahls die Gra.'zie in der Schlaffheit gefunden zu haben glaubte, undalle Bildsäulen vom Tanzmeister aufgestellt schienen.Man hält hier diesen Knaben für einen Sieger imWettrennen, aber wie kam er dann zu dieser Stellung?Er müßte sich etwa im Laufe beschädigt haben, undgleich hernach so von dem Volke gesehen worden seyn.Schwerlich ist aber jemahls ein öffentlicher Sieger,