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verunstalten muß. Ein Mangel an Bildung, den manvon einem so berühmten Parisertheater nicht erwartensollte.
Die Schönheit der männlichen Stimmen, dieLeichtigkeit, mit der sie das Gespräch führen und dieGeschmeidigkeit der Action machten mir übrigens vielVergnüge», und wen» meine Erwartung dieß ersteMahl nicht befriedigt wurde, so sind die daran Schuld,welche von jeher zu viel Aufhebens von diesem Théa-tre Italien machten. Damit ist aber nicht gemeint,daß ich nicht einst »och so viel Gefallen als andre daranfinden könne, wenn nur einmahl die zu hohe Ideedurch die Gegenwart verdrängt ist, und der erste Un-wille über den Widerspruch der Erwartung nicht mehrdie wirklich gute Seite verdeckt. Es geht uns ja auchso mit berühmten Leuten, an denen wir so oft irrewerden, wenn wir sie persönlich vor uns haben; siekönnen gemeiniglich nichts dafür, warum machten wiruns übertriebene Vorstellungen von ihnen! Wenn manin solchen Fällen nur dem Aberwillen nicht Platz gibt,so wird man gewiß auch bald mit den unerwartetenVorzügen der Sache bekannt werden, wobey dann all-gemach die vorgefaßte Meinung schwindet, und manvergnügt ist mit dem was man vor sich hat. Uebri-genö scheint mir dieses Schauspiel zu dem wohlgefäl,ligen herkömmlicher Art zu gehören, an welches mannur durch Nebenumsiände gezogen, und nur durch Ge-wohnheit festgehalten wird, wobey man sich zuletzt aber