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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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sen geben! Ein Unterschied, wie zwischen dein Museumund den alle hundert Schritte sich findenden Quodli-betsbuden, denen kein SudelgemLhlde zu abscheulichist, daß sie es nickt feil biethen» wie zwischen der Na-tionalbibliothek und der Collection de livres spirituelsà deux liards la pièce, die ich gestern auf der Straßeverkaufen sah.

Noch ein klägliches Hülfsmittel der Dürftigkeitsehe ich jeden Morgen. Ehe noch die Karren kommen,welche das Kehricht der Häuser von den Straßen weg-führen, nahen sich arme Leute diesem Kehricht, undwühlen mit Stäben darin, um altes Papier, Scher-ben, Lumpen und Leder herauszusuchen. Oft arbeitenan einem solchen Haufen zugleich ein armer Menschund ein armer Hund in Vertragsamkeit neben einander.

Zst mein Auge dieser Scenen des Elends müde,so darf ich nur von der Straße weg auf das ersteStockwerk des vorüberliegenden Hause« sehen. Datritt täglich, gegen zehen Uhr de« Morgens, die schönejunge Frau eine« reichen Weinhändlers in niedlichemNeglige auf den Balcon heraus, um die frische Mor-genluft einzuathmen, und sich in ihren Blumentöpfender Natur, und in ihrem Turtelkäubche» der Unschuldzu freuen. Sie nährt und liebkoset dasselbe, oder liestmit zierlichem Finger die überflüssigen Blätter von denGewächsen ab, bis der Freund des Hause« erscheint,und mit Theilnahme ihre kleinen gesprächigen Sor-gen vernimmt, wobey er ihr zugleich behülflich ist, die