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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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die Sinnlichkeit vorstellen; sie gehören aber zu denje-nigen Allegorien aus welchen niemand klug wird. Eheich erfuhr, von wem sie wären, hielt Ich sie für kraft,lose Erzeugnisse der französische» Schule, bi« mich dasVerzeichniß zurecht wies, und mir durch den Stamm,bäum ihres Besitzes allen Zweifel benahm, denn siegingen aus einer fürstlichen Hand in die andre. Beyallem Respect für den großen Meister bin ich aberüberzeugt, wenn diese Stücke jetzt ein gemeiner Mannbesäße, ohne daß man von einem vorigen Eigenthümeretwas wüßte, so würde jedermann über ihre Echtheitdie Achsel zucken, und vielleicht aus Gefälligkeit schwel«gen, um dem guten Manne die Freude nicht zu ver,derbe», Correggios zu haben, aber im Weggehe» beysich ausmachen, ein Liebhaber, der mit Wasserfarbenumzugehen wußte, habe sich mit wenig glänzendem Er-folg an einem Correggio versuchen wollen. Nun sindsie aber von erprobtem Adel, und dieser gilt auch hierfür Verdienst. Wenn der Meister noch an Etwaskenntlich ist, so ist es an der guten Anordnung, eini-gen gelungenen Verkürzungen, und der falschen Grazieder Mienen. Wie stark sprechen auch diese Gemähldegegen die Mahlerey in Wasserfarben! Hätte der un-vergleichliche Correggio nur so gemahlt, so ruhten seineWerke und sein Nahme schon lange in der Verges-senheit.

Den übrige» Raum de« Saales nehmen Hand-zeichnungen ein, worunter die französischen weit aus