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orenz, lernte>en bey Mak-ro. ErgiengIe Arbeit ver-ey berühmteSt. Antonio>e. Balassi!us Piccolo-h seiner Au-r die Wund -onders schön. Jahre alt.
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as Ende des?ünstlernach-ten noch inm I 544.
l?oja, lerntefruchtbar inUnsels, vonNerkmale inII. ließ die>rch ihn ma-Lat.ran eineZeichnung,-) und eineludet. Dieinte Porkam> bemalt ist,Iten. Baldieben des H.welchem er,'bauen ließ,at. DieseriarbzuRom, C- Bloe-n- In S.»auerwerken
Baldinelli.
des königl. Schlosses zu Versailles findet man sei-ne» Namen bey einer Statue der Klarheit, welcheaber Lazarus Mo-'elli zugeschrieben werden muß./Ä-coii II. - 33 .
Baldinelli, (Valdin) Maler zn Florenz ,lernte bey Domiuicns Ghirlandajo, und lebte umdas Jahr - 5 --o. II. 464.
* Bald ini, (Baccio, d. i. Bartholome) Gold-
schmied, und einer der ersten Kupferstecher, arbei-tete zu Florenz um istön. Er brachte viele vondes Alexander Filipepi. genannt Dotkicelli, Zeich-nungen in Kupfer. III. 296.
— — (Johann) Maler von Florenz , arbeitete
»m - 3 no. zu Rom , und ward in seiner Kunst wohlerfahren. Benvenuto Garofalo ward sein Schüler,dem er vorrrefliche Zeichnungen alter Meister, dieer eigenthümlich besessen, zum Nachzeichnen vor-legte. III. 549.
— — (Peter Paul) Maler zu Rom , lerntebey Peter Beretino von Cortona . Der Abt T-rigedenkt seiner in Beschreibung der Kirchen und Pal-lasten zu Rom , als eines wohlgeübten Künstlers,und zeiget zehn verschiedene Gemälde von ihm an.Er blühete um -66u. 6r.'n,-icitti.
— — (Fratcr Tiburtius) von Bologna , maltedie Vermählung der H. Jungfrau Maria und denKindermord in der Jesuiterkirche belle Grazie zuBrescia. ^r-n-o/äo.
— — (Victorius) Buchdrucker und Formschnei-der zu Ferrara , gab 1699. den Amynrhas vonCasso heraus, in welchem das Dildniß dieses Dich-ters von Baldini sehr sauber in Holz geschnittenzu sehen ist. Hingegen sind die fünf kleine Stöcke,die vor jedem Acte dieses Gedichtes gedruckt sind,nachläßig ausgearbeitet. /Äxtt/io« I. 271.
* Baldinucci , (Philipp) ein gelehrter Flo-rentiner und Mitglied der Academie dclla Crusca, be-saß eine große Kenntniß von allem, was zur Ma-lere» und Bildhauerkunst gehört. Er schrieb ver-schiedene Bücher von diesen Künsten, unter welchen :Xottrie äe l Professor! äel Olsetzno in etlichenBanden, und: Vocabulario toscsno stell' TIrtestel ÖissZno die vornehmsten sind. Er st. 1896.72. Jahre alt. Sein Vorhaben, die Notizie betref-fen, ward aber nur zum Theil ausgeführt. Er gabbey seinen Lebenszeiten nur drey Bande heraus; dieübrigen aber, die blos entworfen, und worin nochgroße Lücken sind, erschienen erst 1702. und 1728.Joseph Piaceuza , ein Baumeister zu Turin , fiengdann 1768. an eine neue Ausgabe aller Kunstschrif-des Baldinucci zu besorgen. A'omüeit.
Baldi ssin i. (Niclans) einVenetianer, maltean der Decke und auf dem Hauptaltar der H. Kreuz-kirche zu Padua die Kreuzerhöhung,und zwey Decken«stücke in der dasigeu Kirche dcl Confervator!» di Zi-tello in Vanzo. /öosetti p. --6. ^
' Baldo, (Anton) Maler und Kupferstechervon Eava, lernte bey Franz Eoliinena. Er malteverschiedene historische Stücke, welche in seinem.Vaterlande und in den Gegenden von Neapel zu sehnsind. Nachher lernte er das Kupferstechen bey An-dreas Magliar, und arbeitete nach seinem Lehrmei-ster, ingleichem nach I. Casclli, F. Mura u. s. f.Geschichte, Bildnisse, Titelblätter rc. Er lebte um174». Konrenicr I II. 720.
Baldovin (Claudius). S.den Art. SimonIe Roi.
* Baldovinerri oder Balduinerti,^Alexis) Maler von Florenz , legte sich, wider sei-nes Vaters Willen, anf die Zeichenk»' st, die er beyBaul Uccello erlernte, und wurde sehr geschickt inNachahmung der Natur II Bildnissen und Geschich-ten in Oei, und Frescofarben. Er malte seine Werkeauf einmal, und obgleich selbige in das Trockeneund Harte fallen, wußte er doch seine Landschaftenso wohl zusammenzusetzen, daß sie jedermann ger
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fielen. Dieser Künstler gab sich alle Mühe, eineglänzende Manier im Farbenmischen zu erfinden;aber ein gewisser Firniß, dessen er sich bediente,richtete seine Gemälde so übel zu, daß sich die Far-ben von den Mauern adschellten. Er lernte auch dieMusivarbeit bey einem Deutschen , in welcher erVerschiedenes Geschichtliches verfertigte. DieserMaler setzte sich aus eigener Bewegung vor, seinLeben in dem Spirhale St. Paulus in Florenz znbeschließen, welches -499- 60. I-alt geschah, ^ot-tawr I. Z42.
Baldovini, (Caspar) Civil-und Knegsbau-meister von Modena , arbeitete zu Anfang des XVII.Jahrhunderts in diesen Künsten an dem herzoglichenHofe zu Turin , wo er auch gestorben ist.p. 129.
* Baldreno (veonhard). S. Boldreno.
* Baldrigbi, (Cajetan) einvortreflicherPa-stclmaler, arbeitete zu Paris , und hernach um 1760.an dem herzoglichen Hofe zu Parma als erster Hof-maler und Professor der Akademie. ^/. L'.
* — — (Joseph). S. den Art. JosephSafir, seines Schülers.
* Balducci, (Johann) genanntssosci, Ma-
ler zu Florenz , lernte bey Baptist Naidini. Er ar-beitete in seinem Vaterlande, zu Rom und zu Nea-pel , wo er sich verheyratherc. Daselbst malte erfür die Kirche St. Gionello eine Altanafel, die H.Jungfrau Maria und St. Johannes den Täufervorstellend, welche Arbeit von Lelano S. 3-2. sehrgerühmt wird. Er starb um -6c>o. p. 74.
— Ein anderer Johann Balducci, Bildhauer vonPisa , verfertigte für die Kapelle St. Petrus Mar-kt)»?, der Kirche St. Eustorgius zu Mayland, dasprächtige Grabmal dieses Heiligen mit lebensgroßenFiguren nnd Laubwerk von Marmor. Er blühetöUM »ZsO- öa/cÜM-cci I. 262.
Balducci (Maurus). S. Malducci.
* Baidung, (Hans) genannt Grien oderGruen, ein vorweflicher Maler und Formschneidecvon Gcmünd, arbeitete zu Straßburg und dasigerEnden. Von ihm ist in der Hauptkirche zu Freyburgim Drisgau das Blatt des hohen Altars, die Krö-nung Maria vorstellend, und neben diesem Bildedie zwölf Apostel, sechs auf jeder Seite, nebst demenglischen Gruß, der Heimsuchnng Elisabeth, derGeburt Christi und der Flucht in Egypten, worinder H. Joseph den Rosenkranz in der Hand halt.Die Rückwand stellt die Kreuzigung Christi vor,auf welcher sein gewöhnliches Zeichen nebst folgen-den Worten geschrieben stehen: joüsun IZaUIuutz,
: (Irien, 6amuuchanns, Oeo st V-rturs^uspioivus iaciebst - 3 - 6 . Das ganze Werk istauf Leinwand nnd Kreidengrund gemalt und aufHol; geleimt. Dieser Künstler giebt dem AlbrechtDürer in der Mahlerey wenig nach. Sein FleischIst von großer Wahrheit; die Köpfe von der größtenStärke und einem außerordentlichen Fleiß und Aus-arbeitung Seine Farben sind noch bis auf jetztvon der vollkommensten Lebhaftigkeit. Sonst hatteer die scharfen Umrisse und andere Fehler mit Dü-rer und allen seinen Zeitgenossen gemein. In Holz-schnitt hat er auch sehr viel gearbeitet, und mankennt von ihm viele dergleichen Heiligenbilder, diezwölf Apostel von - 3 -j. und eine andere Samm-lung von weiblichen und andern Figuren nach derMode seines Zeitalters bekleidet. Seine ersten Werkesind von einer schlechten gothischen Manier und übelangelegten Schraffierungen; späterhin waren solcheviel besser, und findet man in denselben sehr schöneKöpfe. Man hat auch von ihm schöne Thiere. EinTheil feines Werks ist - 5 --- in der Schweiz gedruckt.Cbrift führt sein Zeichen S. - 36 ., -89. u. 222. an.Sandrart.
* Baleau, (Bernhard) Kupferstecher, arbei-tete Zu Anfang des XVIII. Jahrhunderts x» RoM nach Ciro ^crri, Lazarns Baldi, I. B. Gauli ». s. w.
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