Fritsch.
ner, Thim, Eggenbecken, A. M. Hayd , I. I. Tisch -dein, F. Lippolt u. s. w. — Sein Sohn ' Chri-stian Friedrich, geb 1719. hatte auch Antheil anobgemelbken Blättern.
Fr 1 tsch (Ferdinand Helfreich). S. Frisch.
Fritz (Amonin), vermuthlich ein deutscher Ku-pferstecher, arbeitete um i? 3 o. zu Rom , wo er dieVermahlung des dort sich aufhaltenden König Ja-cobs mit der Prinzessin Clememina Svbiesky nachA. Masucci's Zeichnung mit dem Grabstichel lieferte.Auch kennt man von ihm Heiligenbilder nach RosalbaSalvioni u. s. f.
Froidemonragne (Wilhelm), Landschafts-maler zu Paris , ward 1686. Mitglied der königl.Akademie. Erst. i 685 . 08. 1 . alt. 6«e»-r» p. <r 5 o.
Fromenrino (Thomas), Mailander, maltein einer Kapelle der Kirche St. Maria della Passionedie Flucht und das Ausruhen Christi auf der Reisenach Egypten; in St Maria Magdalena al Cerchioein Altarblatt; in St. Nasaro Pietra sank« ein Sei-renstück des hohen Altars, und in der Kapelle St.Pasquale der Kirche St. Maria del Giardino einigesAndres. E-auch denArt I. A-Pianca.
Fromentiou. S. Fremeudeau.
* Frommer (Wilhelm), sehr guter Zeichnerund geschickter Maler in Wasserfarben zu Augspurg,von welchem man hin und wieder in Stammbüchernschöne Arbeit sieht. Er lebte um 1640. undhatteeine* Tochter die auch sehr geschickt in Miniatur arbei-teee. von Scerren, welcher (Br. VII. seinerAugspnrgischen Geschichte) von diesen KünstlernNachricht giebt, gedenkt zugleich eines Carl Her-zog'« und Hans Larg's, die in gleicher Kunst be-kannt waren.
* Frontier (Joh. Carl), Maler zu Paris ,lernte bey Claudius Guido Lalle. Er gieng 173z.als königl. Pensionair nach Rom ; nach seiner Zu-rückkunft wurde er 1744- Mitglied der königl. Aka-demie. Fronner malte für die Kirche von St. Sul-vice Christus im Tempel unter den Lehrern sitzend.Er zeichnete zwar mit einem sehr guten Geschmacke;aber seine letzten Bilder sind weniger stark gefärbtals die erster». Um 1747. ward ihm die Direktionüber die neuerrichtete Malerakademie zu Lyon anver-traut. Er starb daselbst um 1765. /»/--ance/rttki-aii-e.
* Front inus, Liebhaber der Baukunst undOberaufseber der Wasserleitungen zu Rom unter derRegierung des Kaisers Nerva . Von diesen Was-serleitungen schrieb er eine Abhandlung, 7 l 7 oira/-a/nr p. 120 .
Froppa (Ambrosius) S. Foppa.
* Frosne (Johann), französischer Kupfer-stecher , dessen Arbeit meistens in Bildnissen besteht,die er nach Ferdinand, N. Cochin. L. Hanse undandern Malern gestochen. Er lebte um 1660 DerAbt von Marolles hat sein Werk in 45. Blätterngesammelt. 6 a»stelli»i.
* Fruitiers (Philipp), geb. zu Antwerpen um 162"'. Er vertauschte die Oelfarbe» a» die Mi-niatur- und Gummifarben, worin er sehr berühmtwurde, und übertraf vielleicht alle andere, die indieser Arr malten, in der Zeichnung. Seine Zusam-mensetzung ist gut und leicht, seine Köpfe sind zier-lich , seine Gewänder groß und von gutem Ge-schmacke. Sein Colorit war so beschaffen, daßauch Rubens sie nicht würde mißbilligt haben. Ermalte diesen großen Künstler mit seiner ganze» Fa,milie, und gewann hierdurch seine Hochachtung.Man hat von ihm einige radirte Blatter. Galle,Collin u. s. f. haben »ach ihm gestochen. Der-ramxr II. Z60.
Frut tl (de i); Beyname von p. p. Gobbo.
Frurrob (Diego). S. den Art. S-Sierra.
* Fry (Theodor), englischer Bttdnißmaler inMiniatur und Oel, arbeitete auch in Schwarzkunst,und in dieser ward er wegen ihrer Feinheit, Rein-lichkeit und Kraft, allen Andern vorgezogen, und
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vor, seinen Landsleuten in ungewöhnlich hohem Preisebezahlt Man bedaurte auch deswegen seinen 1762.in London erfolgten frühzeitigen Tod ungemein.Sechs unbekannte Frauenzimmeiköpfe, und seineignes Bildniß, alle in natürlicher Größe, habenih» vornehmlich berühmt gemacht. Es fehlt ihnennur eine gewisse Kraft. Die schwarze Kunst schichtsich eigentlich nicht für Köpfe von einer solchen Größe,wie dieser Künstler sie geliefert hat. Weil aber dasBilduißmalen ihm mehr einbrachte, so ließ er dieseArt Arbeit liegen. Biblisch, der schönen Wis-sensch. X. 021.
Frynck (Lie). S. Johann Liefrink.
Frys (A. de). S. Ortes.
* Fuccio , Baumeister und Bildhauer zu Flo-renz , baute 1229. die Kirche St. Maria über denrArno, und verfertigte das mit vielen Figuren gezierteGrabmal der Königin von Cypern aus Marmor inder Kirche St. Franciscus von Assis. Fuccio ver-fertigte auch viele öffentliche Gebäude in dem König-reiche Neapel , /^araii I. 98.
* Fuchs (Adam), deutscher Kupferstecher, blü-hete um i 543 Nach Einiger Meynung hak er auchsehr sauber in Hol; geschnitten. Christ führt seinMonogramm S. 88. an. /ÄjMo» I. 202.
— — (H-), deutscher Gtahlschneider, verfer-tigte 1719- einen Medaillon, den die Gebrüder Burg-grafen und Grafen von Dohna , Kaiser Carl VI.überreichten. Man findet davon die Abbildung beyLochner 1 . 65 . und bey Röhler VI. 345 .
Fucina (Andreas). S. Fusina.
* Füger ( ), geschickter Miniaturmaler
von Heilbronn i» Schwaben gebürtig, lernte zuStuttgart bey Niclaus Guibal, Er studirte um1770. in der Künstleracademiezu Dresden . Geyser,Dause u. s f. haben nach seinen Zeichnungen gesto-chen. Vl Biblisch, schöner Wissensch. X VI. 112.
Fuenre el Haz (P. Julian), Priester deskönigl. Klosters Escurial, lernte die Miniaturma-lerey bey Andreas de Leon. Beyde malten die Chor-bücher und Anderes, das in den Zimmern diesesKlosters gezeigt wird. p. A de la puenre II.Br. 5 . u. 4.
Fuere. S. Feure.
Fürst (Magdalena), berühmte Dlumenmaleri»in Saftsarben, von Nürnberg , lernte bey I. Tho-mas Fischer und Maria Sibylla Merian . Sie iüu-minirte zwey Exemplare von L JungermannsHorto Lisrottensi, wovon das eine in der kaiserl.Bibliothek zu Wien , und das andre in der Rakhs-dibliothek zu Leipzig aufbehalten wird. Diese Künst-lerin arbeitete zu Wien , wo sie 1717.65 J.altsiarb,Doppelmayr S. 270.
* Füßli (Joh. Caspar), geb. in Zürch 1707.lernte bey seinem Vater, einem mittelmäßigen Ma-ler. Er kam auf seiner ersten Reise nach Wien , woer den Anlaß hatte nach Kupezky zu studiren Nach-her arbeitete er einige Zeit an dem fürstl. Hofe zu Ra-statt. In seinem Vaterlands malte er viele Bild-nisse, legte sich daneben, vermittelst eines Ermü-deten Briefwechsels von vielen Jahren, auf dieKenntniß der Schweizerschen Künstlergeschichte,wovon er nach und nach 4 - starke Octavbände lie-ferte. Man hatauch von ihm die Lebensgeschichte vonKupezky und Rugendas , zwey der beßten deutschenMaler des XVIII Jahrhunderts. Dieser Künstlersührte daneben einen starken Briefwechsel mit vie-len auswärtigen Künstler» und Kunstliebhabern.I. I. Hayd, V. D. Pceißler, I. D. Sauter u. s. f.haben nach seinen Bildnissen gestochen. Hercli -bergers Ebrenrempel.
* — — (Joh. Melchior), Zeichner und Ku-pferetzer in Zürch , lernte bey Johann Meyer, undarbeitete zu Berlin unter Samuel Blesendorf . Manhat von ihm eine Menge Blatter , worunter zweysind, welche zeigen, daß er große Talente in derPerspeckiv und in der Etzknnst besaß: Das eine stellt
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