Z04 Guidotti.
neser, war i» der Zeichnung mit der Feder und inder Miniatur vortrcflich, und daher der Gnade, inwelcher er bey dem Großherzoge ;n Florenz stand,allerdings würdig Seine Werke zieren die dasigeKunstgalerie. Dieser Herr lebte im XVI. Jahrh.
-irrsi/r p. »45.
Guldorri (der Ritter Carl) malte mit vie-len andern Künstlern um 1888. in der päbstl. Biblio-thek des Vaticans. S.dcnArt.Guidone. Vo»a»»i//. D. p. 280.
— — (Franz), Baumeister zu Rom , machtedie Zeichnungen zu Auszierung einer Kapelle in derdasigen Kirche St. Maria dcll' Apollinare. Der.
— (Joh. Lorenz), mittelmäßiger Kupfer-stecher von Lucca , gab in Gesellschaft mit EbiessaCesfara den Plan und die Aussichten der Stadt Ge-nua nach Torricclli's Zeichnungen in 24. Blättern.Auch etzte er alle Bildnisse zu Soprani's neuer Aus-gabe, dieL. Rarr, 1768. besorgte.
* — — (Paul), genannt der Ritter Burg-hefe , ein Luccheser, besaß. neben vielen andern Wis-senschaften, auch die Maler- Bildhauer- und Bau-künste; mit Alle diesem mußte er dennoch Hungerund Mangel leiden. Pabst Paul V. gab ihm denChristorden und ernannte ihn zum Conservator desCapitals zu Rom . Titi beschreibt einige Gemälde,die er für die Kirchen dieser Stadt verfertigt halte.Er st. 1628 5 /. I. alt, und hinterließ eine Tochter,die er in allen seinen Künsten unterwiesen hakte. M.und I. F. Greuther, Th Krüger u. s w haben nachPauls Werken gearbeitet. La§liom p. 191.
G u l g l 1 e l m i od. Gu, liel m i (Gregorius).S. Guglielun.
Guignard. S. den Art. rZi'claus <faron.
* G ulHain (Simons, ein guter Bildhauer undBaumeister zu Paris , lernte bey seinem Vater, einemsehr geschickten Bildhauer von Cambray, von wel-cher Stadt er den Beynamen trug. Mit vortreflichenNaturgaben und augeborner Neigung nahm Simonunter seines Vaters Anführung sehr zu, und damiter in der Kunst noch höher kommen möchte, sandtedieser ihn nach Rom . Man zahlt unter seine beßtenWerke zu Paris: Vier Apostel an der Faoade derKirche St. Gervais; die Baukunst und Bilder desHaupraltars der Kirche St. Eustache ; die meistenStatüen in der Kirche der Sorbonne u. s. w. Erwar einer der Grundleger der königl. Malerakademie,und derselben Rector 1878. Guillain st. 1679. 78.I. alt. Er hat verschiedene Blatter in Kupfer ge-etzt. Unter dielen ist die Ledensgeschichke des H.Diego in 20. Blättern nach des Hannibal Carracci Gemälden in der spanischen Kirche zu Rom , unddie Ausrufe zu Bologna , die er mit Alexander Al-gardi nach gleichem Meister verfertigte. S. Bandethat nach seinen Sculpturen in Kupfer gearbeitet.
/'^civocat.
— — (Simon), vermuthlich ein andrer alsObbemeldter, wird von Papillon 1.227. unter dieFornfschneider gezählt.
— — (Thomas), malte mit vielem BeyfallBildnisse in Pastel zu Paris , wo er 1688. starb. 7 e-/ri-rr» I V. 208.
— — ( ) königl. Baumeister, arbeitete um
Guillaume. S. den Art. tJiclaus Caron.
* Guillebaud (B-), Bildnißmaler , arbei-tete um 1700. zu Genf . Man hat nach ihm gesto,che». — Sein * Sohn malte um 178h. vortreflicheBildnisse in Pastel.
* Guillebaut (Simon), Geschichtsmaler
von Mans, ward 1687. Mitglied der königl. Aka-demie zu Paris . Sein Maigemäld, welches er1891. für die dasige Cathrdralkirche verfertigte, stelltdie Auferweckung des Wittwensohns zu Naim vor.Erstarb zu Nütre-Dame des Champs, unweitMans1708. 8H. I. alt. p. 2)8.
* Guilledor ( ), Landschaftsmaler zu
Gussli.
arbeitete unter Sebastian Tvurdon. Er starb uni1880. /e/rlsie,r lV. 4 > 8 .
* Gulllemin (Joh. Baptist), Bildhauervon Lyon, arbeitete zu Paris und schnitzte meist kleineFiguren aus Elsenbein und Cocosschaalen, welchehin und wieder in Klöstern gesehen werde» und sei-nen Namen berühmt machen. In dem Chöre derKirche Val dc Grace stehet man auch ein fünf Fußhohes Kruzifix von seiner Hand. Er starb zu Paris 1699. 88. I. alt. /e tomke III. 197.
GVillen (Franz). S. Petit-Juan.
Guirlandajo. S. Ghirlandajo.
* Guirro (Franz), Maler von Barcellona,stand wegen seiner Kunst in gutem Ansetzn. Mansieht kein andres öffentliches Werk von seiner Arbeit,als das Altarblatt der dastgen Augustinerkirche,welches die H. Monica vorstellt. Er starb um 1708.ungefähr 70.1. alt. /-Äa^co 212.
* Guifoni (Fermo), Maler von Mantua ,
war einer der beßten Schüler des Julius Romano,der sich dessen zu seinen vornehmsten und nöthigstenWerken bediente. Doch arbeitete er auch für sichselbst, und seine Werke werden hoch geschätzt. Euirsoni blühete um 1840. lll. 289.
Guittard (Daniel). S. Gitrard.
Guldenmund (Johann), Formschneiderzu Nürnberg , gab um 1828. die Werke AlbrechtDürers aus Licht. Murrs Denkmal vonRlor; S. 72.
Gulden regen; Bentname von I. deDekker.
Guldi (Dominicus). S- Guidi.
GuIpha ( ), geschickter italienischer Bild-
hauer, arbeitete nm 172». zu London , wo er dieBrustbilder der berühmtesten Engländer verfertigte,welche die Königin in dem Pallaste zu Richmond auf-stelle» ließ.
Gumb. S. den Art. Remb.
* Gumiel (Peter), Baumeister von Alcala ,und Joseph Sopenna, Baumeister aus dem Thale Liendo in der Dioccs von Burgos gebürtig. Diesebeyden bauten, nebst einigen andern, an dem Col-legio des H. Jldefonsus zu Alcala. Der CardinalCisneros , als Stifter, ließ damit um den Anfangdes XVi. Jahrh, durch Gumiel den Entwurf undden Anfang machen. Sopenna st. 1676. Beydeliegen i» der Kirche dieses Collegii begraben, p.A. de la puenre l. 219. führt ihre Grabschrif-ten an. Rodrigo Gil de Gnrannan von Ras-cafria baute die Vorderseite dieses Collegiums, die1882. vollendet wurde.
Gundelach S. Gondelach.
Gundelfinger. S. den Art. D- Hefchler.
* Gunst (Peter und Philipp van), Kupfer-stecher zu Amsterdam um 170». Der erste insonder-heit hat viel schöne Bildnisse nach Vandyk, van derWe> f, C. van Moor, Petitot u. s. f auch die Liebes-geschichte der Götter nach Titian gestochen.
*— — ( ) Bildhauer zu Wien , lebte um
1760. Er wird von Hagedorn S. 020. angeführt.
* Günter (Franz Ignatz), geb. unweit Kehl -heim in Bayern, lernte zu München bey JohannSträub. Er verfertigte um 1770. zwo Etatüen,jede von 8^, für den churfürstl. Garten zu Schlcis-heim, die ihm vielen Ruhm erwarben. Runstz.
* Günther (Matthäus), deutscher Maler,lebte um 1768. Man hat von ihm eine Menge Heili-genbilder , die G Hayd, I. G. Rugendas , E. Eichelu. s. w. gestochen haben. Einige hat er selbst radirt.
Gürtler ( ), ein Danzigcr, malte mit
einer fertigen Manier historische Stücke. Sein Colo-rit ist natürlich und flcischigt. Erst 1707.
G u ffu ( ), Bildhauer, arbeitete um 1760.