Band 
Erster Theil.
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Idäu S.

baute verschiedene Tempel; neben Anderm den derMinerva zu Athen, genannt Parthenon , von wel-chem er eine Abhandlung über die dabey gebrauchtedorische Ordnung schrieb. Icrinus baute auchin dem Peloponesischen Gebiete den Tempel deshilfeleistenden Apollo. S. den Art. ssallicrares.

I.. VII. l'ref.

Idaus, antiker Maler, verfertigte einen wohl-ausgearbeiteten Pferdgerust, dessen Lenophon H.IV. gedenkt.

Idecraeus oder Tecraeus. S. den Art.Angelion.

Jean (I. Dieu de Saint), französischer Ku-pferstecher, ist einer der ersten, welche Bildnisse inganzer Statur und in ihrer gewöhnlichen Kleider-tracht vorgestellt; welche Mode eine geraume Zeitgedauert, und von le Pautre, Bonnart, Mariettc,Trouvain, B- Picart, u. s. w. nachgeahmt wurde.G Jean lebte um das Ende des XVIl. Jahr-hunderts. S. den Art. S Igny.

— — (Maitre), französischer Baumeister,welchem man den Bau der Kirche St. Luigi deFrancefi in Rom zuschreibt. Vasall gedenkt diesesKünstlers in seiner Einleitung zur Baukunst Cap. i.

* Jeaurar (Edmus), Kupferstecher zu Paris ,lernte bey Bernhard Picart Er arbeitete mit einerangenehmen und geschickten Radirnadel, mit wel-cher er den Geschmack derjenigen Meister, die ernachcopirte, glücklich erreichte; so z. B. Mola's,Paul Deroncse's, Vleugkels, u. s. f. meist Blät-ter, welche sich in des ssrozar Sammlung befin-den. Er st. t/ 38 . 5 v I. alt. Dunstig Lm-ctorr ll.2i<?. — Edmus Sebastian Jeaurar schrieb:IrsitL sie la ?ers^eetive ä l'usu^e sies Artistes.

— (Stephan), Maler zu Paris , kamin die Acadenüe i/ZZ. ward Professor Adjunctusi/Z/. Professor 17 ^ 3 . Er bekam um 1760. dieAnwartschaft auf die Stelle eines Aufsehers überdie Königlichen Gemälde, welche I. Baptist Masseum gleiche Zeit wirklich antrat. Von Jeaurar'«öffentlichen Gemälden siehet mau in der KircheS. Nicolas du Chardonnet den Martyrtod desH. Dionystus und seiner Gesellschaft: In derKirche St. Andre, des Ares die H. H. Petrus undGenevieve: In der Abteykirche St. Germain desPres, die Bekehrung Panli. L. Surugue, M.Ändert, u. s. w. haben nach ihm gestochen. Vrrre.

* Jegher (Christoph), geschickter deutscherFormschneider, ließ sich zu Antwerpen haushablichnieder. Seine Arbeit gefiel Rubens so wohl, daßer ihn unter seiner Aufsicht verschiedene von seinenZeichnungen in Hol; schneiden ließ, die er selbstherausgab Nach dem Tode dieses Künstlers ka-men die meisten Stöcke in Jeghers Hände, wo-von er die Abdrücke und den Verkauf besorgte. Erhat auch nach verschiedenen andern Malern gear-beitet; unter diesen kennt man ein Kruzifix nachF. Frank von 16Z7. Einige von seinen Stöckensind in Helldunkel verfertigt. Jegher lebte nochgegen das Ende des X V l I. Jahrhunderts Basanbeschreibt in seinem Dictionair die vornehmstenBlätter dieses Werks. Z'aMo» I. öoZ.

Jelmi (Borsus und Stephan), von Capug-nano aus dem Gebiete von Bologna gebürtig, wa-ren berühmte Civil - u. Kriegsbaumeister, und lebten

Jena (von). S. Heinrich Hoffmann.

* Jenckins (Thomas), täglicher Geschichts-maler, arbeitete um 176Z. zu Rom . Er triebeinen starken Handel mit Antiken sowohl als mitguten Gemälden neuerer Künstler wodurch er sichin kurzer Zeit sehr bereicherte. Er wird in Min-kelmans IVIonumenti Lnticbi an verschiedenenStellen angeführt. Jenckins war Mitglied der inLondon aufgerichteten Gesellschaft der Antiquarier.

*Ienner ( ), Bildhauer von Braun-

schweig , geb. 1722. Man sieht von ihm in dem

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Grottensaale des Königlich-Preußischen SchlossesSanssoucy eine Kindergruppe von Marmor. Erst. 177Z zu Potsdam . 7 V. Oerterrercü.

* Iepsen (Joh.), Maler in Dänemark , H.Schattn hat nach ihm gestochen. S. A wogrer.

Jerrigh. S. den Art. I. van Achen, sei,nes Schülers.

Jeruas. S. Gervase.

Jeugr, d. i. Jugend, Bentname von FranzMonaville.

* Jeune (Gabriel le), französischer Maler undKupferstecher, lernte bey Toutsainl du Breuil,und arbeitete nach desselben Zeichnungen. Er lebteum das Ende des XVI. Jahrhunderts, ie LonrteIII. 3 o 8 .

' * Iglesia (Franz Jgnatius Ruiz della), Ma-ler zu Madrid , war Schüler von Franz Camillound Johann Carenno. Er studirke nach den hetz-ten Statuen und schönsten Gemälden seiner Va-terstadt, wodurch eine große Manier im Zeichnen,auch eine schöne und lebhafte Färbung erlangte.Iglesia ward Carl II. Cabinetmaler. Er maltein der Barfüßerkirche zu Madrid das Leben desH. Johann della Croce in etlichen Tafeln, einWerk, welches durch ganz Spanien berühmt ist.Dieser Künstler st. 1704. 56 . 1 . alt. /J?/a5cc> IM.22Z.

* Igny ( - - Saint), französischer Maler,arbeitete um 1660. zu Paris . Briot hak nach sei-nen Zeichnungen i 5 . Blätter nach der Moden ge-kleidete Figuren, und ein Ungenannter ein Zeichen-buch in Kupfer gestochen. M. l'Asne, A. Bosse-E. Moreau u. s. f. haben ebenfalls nach ihm gear-beitet. S. den Art. I Dieu de S- Jean.

Igoner (Maria Magdalena), französischeKupferstechers, arbeitete um 1769 zu Paris . Manhat von ihr etliche Blätter nach Mieris und andernMeistern.

Illescas (Barnabas Timenes), Maler vonLucena, studirke zu Rom , wo er sich sechs Jahreaufhielt. Seine meiste Bemühung gieng dahin,die Gemälde guter Meister zu kopiren. Er maltemit vieler Gcschicklichkcit Grotesken und Laubwerk.Dieser Künstler starb in der Stadt Andaxara 1671.60. I. alt. DM. 1^7.

Ilkis. S. Hyllus.

* Imkerr (Joseph Gabriel), Maler vonMarseille , studirke einige Zeit unter van derMeulenund le Brun. Der Welt überdrüssig gieng er alsFrater in ein Carthäuserkloster, und malte ver-schiedene beträchtliche Werke zu Auszierung derGebäude seines Ordens, unter welchen die Ge-mälde, die er in der Carthau'e zu Villeneuve beyAvignon verfertigte, die vonnehmsten sind Indieser hatte er den Orden angenommen, und starbdaselbst 17^9. 8Z. I. alt. Sein Meisterstück ist aufdem hohen Altare der Carthäuser in Marseille , einGemald von außerordentlicher Größe, welches denCalvarienberg vorstellt. Der Geschmack in derZeichnung, der Ton seines Coloriks, die Schatti-rungen des Ernsthaften und des Malerischen, derConrrast, die Richtigkeit des Ausdruckes: Allesdieses ist mir vielem Verstände angebracht. DiesesWerk ist überhaupt so wichtig, daß man es nichtgenau betrachten kann, ohne von denjenigen Em-pfindungen stark gerührt zu werben, die ein solcherGegenstand natürlicher Weise erreget.

Varäo« ll. 169.

Imer (Cornelius), ein unbekannter Maler, wirdfür des M. A. Buonaroti Schüler gehalten. Manstehet von ihm in einer Kapelle der Kirche S- Eli-gio zu Neapel eine Kopie des berühmten jüngstenGerichts seines Lehrmeisters welches von diesemeigenhändig ausgearbeitet seyn soll. wettereia VI. 2Z2.

Jmola (da), Deyname von InnocenriusFrancucci.