ser Stadt. Giomo blühet« um i 5 so. und starb injungen Jahren, III. 552.
* pacchierortl (Jacob), Maler von Siena ,war einer von Raphaels bcßten Schülern. Er ver-fertigte in seiner Geburksstadt und in Frankreich vielealles Ruhms würdige Arbeit und blühete um 1H20.Ph. Lhomassin hat nach ihm radirt. La/eir»r«ccr8ec- IV. p. 22/.
* sJaccio oder Pace, von Faenza gebürtig.In der langen Zeit, da er sich in der Schule desGiotto aufhielt und ihm in verschiedenen Werkenbchülflich war, lernte pacci mit gutem ErfolgeZeichnung und Colorit. Man sieht zu Bologna ,Forli und Assis Gemälde von kleinen Figuren, dieer um ,5,0. verfertigte. La/Ltt«ccr 8ec. II. p. 5.
* Oacciorro (Franz), Baumeister und Rit-ter von Urbino , wird von Lomazzo angeführt.
Oace (Joh. Baptist >, Maler, wird von d'Ar-gensville unter die Schüler des Peter FranzMolagezahlt.
*— — (Michel Angelus), genannt delCam-pidoglio, lernte bey Fioravente. Er ward in Früch-ten und leblosen Gegenständen berühmt und starb um,670. etwa 60. I. alt. Dieser Maler scheint vieleAehnlichkeit mit M- A. Lerquozz, zu haben,«/ra»'^ou I. 22l.
* — — (Regner del), Schüler des A-J.Gab-
biani, malte sehr Vieles zu Florenz auffrischen Kalkin Kirchen und Pallastcn. Er starb in blühendemAlter, welches man seinem allzugroßen Fleiße zu-schrieb. p. 68.
— — (Salvator), einer der ersten Schülerdes Solimena , dem er bey §o. Jahren in seinenWerken an die Hand gieng, und der ihn hinwiedersehr zärtlich liebte. Man sieht in einigen Kir-chen zu Neapel Gemälde von seiner Arbeit; weil eraber keines der erhabensten Genien war, wurdensie meist von seinem Lehrmeister durchsehen und ver-bessert. Er st. 17ZZ. etwa 52. I. alt. OoMm'ciIII. 677.
*pacecco od. pacheco; einBeynamevonFranz Rosa.
* pacelli (Matthäus) von Basilicata , wareiner von den Schülern, die Lucas Giordano mitsich in Spanien nahm und welche von dem Königreichlich beschenkt wurden. Sein größtes Talent be-stand in guten Eopien nach den Gemälden seinesLehrmeisters. s)aceUi starb in seinem Vaterlands1702. in hohem Alter. Domem'cr III. H-j8.
pachelblin (Amalia), geb. zu Nürnberg , 688 . malte Blumen mit Wasserfarben und etztcmit vieler Geschicklichkcit. Diese Künstlerin starb172Z. Doppelmayr S. 275.
* pacifrcus (H.), Kupferstecher, arbeitete,neben Andern,, nach Julius Romanus u. s. w.
* vacilll (Peter), Bildhauer zu Rom um1760. Man sieht von seiner Arbeit in den KirchenSt. Pietro di Vaticano und St. Marco. ?rtr.
* pacini (Michel und Sante), zween Kupfer-stecher, arbeiteten Vieles in die Sammlung von,00. Zeichnungen des A. D. Gabbiani, die I. H.Hugford, sein Schüler, besaß, und ,762 gab,worunter die mehrern von Game sind. Dieserhat auch nach Raphael, P. Caliari rc. gearbeitet.Einige sind auf Zeichnungsart mit der Feder undchinesischer Dinte geetzt.
l)acor( ), französischer Kupferstecher desXVIIl. Jahrh, copirle, neben Andern,, des Dan-dermeulm Feldschlachten ins Kleine. Bibliothekder schonen NAssensch. X. 525.
* s)acuvius (M.), Dichter und Maler ausBrundusium , lernte beyMetrodorus. Er malle denForo boario zu Rom , arbeitete auch zu Tarenlo, woer ,5o. Jahre vor Christi Geburt 90. I alt starb.Ein Gelehrter von Brindisi hat einige artige Disser-
Paesi. 48Z
tationei, mit Nachrichten über das Leben dieses be-rühmten Mannes geschrieben. Riedesel S. 2Z6.
padavino (Hieronymus). Von diesem Künst-ler sieht man ein Gemäld in dem großen Rathssaaledes herzogl. Pallastes zu Venedig . Ver-
muthlich ist es H. s)adovano.
*l)aderna (Johann), Maler von Bologna ,lernte bey Matkbäus Borboni, Hieronymus Curtiund Augustin Metelli. Derselbe malte mit großerFertigkeit Architekturen und Ornamente, welchesihm den Neid dieses letzter« zuzog. Er blühete um1660. und ward an den herzogl Hof nach Parma be-rufen, wo er nicht lange hernach 40. I. alt starb.Ma/Er'a II. , 7/j.
paderna (Paul Anton) von Bologna wareiner der letzter» Schülern des I. Franz Darbwri,nach dessen Absterben er die Schule des Carl Cignani besuchte. Seine beßte Arbeit bestand in Landschaf-ten, in welchen er die Manier des Guercino in Ge-mälden und Zeichnungen so genau nachahmte, daßsie öfters für dessen Arbeit gehalten werden. Er starb1708. 5g. I. alt. III. 178.
2 Paderni (Camillus), italienischer Maler,arbeitete einige Zeit in England. Da er nachher insein Vaterland zurückkam vertraute ihm der Konigbeyder Gicilien die Aufsicht und Bewahrung der un-ter dem Schütte hervorgegrabenen herculanischenAlterthümer, die er zum Theil für die Kupferstechernachzeichnete. S. die Art. Mynde und Franzla vega.
* padoanino (Franz), treflicher Maler ingroßen Figuren mit reicher Erfindung, blühete umden Anfang des XVII. Jahrh, und arbeitete diemeiste Zeit zu Rom . Diese Nachricht findet manunter einem Bildniß in des Cornelius de Bie Ca>binet: Da aber dieser Name sonst nirgend in derKünstlergeschichte vorkömmt, so ist auch ungewiß,ob dieser Maler nicht etwa zu der Familie Lionioder varorari, die diesen Beynamen trugen, ge-höre. pilkington schreibt ihm ein Gemäld IN derKirche Madonna del Carmine in Venedig zu, wel-ches, nach Zanerri, von Alexander varorari ist.Er führt auch von ihm zwey trefiiche Bildnisse desGrafen und der Gräfin von Arundel an. Oadoa-nino st ,617. 56. I. alt.
— — Beyname des Alexander varorari.
pad 0 ani; Beyname von Joh. Cavino, Ludwigund Octav Lioni, Titian Minio u. Friedr. Güster.
padova (Vellano da). S. vellano.
* Oadovano (Hieronymus'!, treflicherMa-ler und Zeitgenosse des Andreas Mantegna . DieHälfte des großen Kreuzganges in dem Kloster St.Justina zu Padua ist von ihm gemalt und mit sei-nem Namen bezeichnet. Er blühete nm ,5oo. Die-ser Künstler war zugleich ein guter Miniaturmaler^worin er den Bartholomo della Gatla nachahmte,und zierte die Chorbücher der Kirche St. Marianovella zu Floren; mit dieser Arbeit. A Dürer hat>5io. einen Theil der Passionsgeschichte nach seinerErfindung gestochen. Licio//? I. 7Z.
— — (Joh. Maria), Bildhauer zu Venedig ,
verfertigte zwo Starüen von Marmor, die denhohen Altar der H. Geistskirche zieren, und das BildMoses an dem dasigen Weihwassergefasse. Er lebteum ,520. p. ,70. b — *Laurus s)a-
duano, Maler zu Venedig , wird von, gleichenSchriftsteller in Beschreibung der Kirche della Caritaangeführt.
padre de i pirtori; Beyname von F.Gquarcione.
* padrbrugge (H.), Kupferetzer, verfer-
tigte um 1680. mit VL>. Srvidde die Blätter zu:8ueci:> antigua et üoülorna mit einer leichten undgeistreichen Nadel. Er arbeitete auch nach D. Kloeck-ner, Camphuysen u. s. w. p. 265. Xot.,.
paes, (Camillus da i). Von diesem MeisterQqq