Band 
Erster Theil.
Seite
728
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Weugle.

weugie. S. vleughel.

weyandt( ), Maler in Schweden , nachwelchem I. Munikhuysen, I. Eole u. s. w. Bild-nisse geliefert haben.

Wepde. S Wpde.

Weyd müller ( ), ein Frauenzimmer,

malte um 1770. zu Dresden auf Glas.

Weve (Franz van), einer der alten Formschnei-der. 1. i 34 >

— — (Franz van), ein alter Formschneider,wird von Papillon I. » 34 - angeführt.

weyer (Gabriel), ein erfindungsreicher, ver-ständiger und fertiger Maler von Nürnberg , arbei-tete zu Coburg Er zeichnete viel für die Kupferste-cher, und bracht' auch einige von seinen Erfindun-gen selbst in Kupfer. P. Jselburg u. a. haben nachihm gearbeitet. Sein Werk wird auf 186. Blättergeschützt. Gabriel starb nach 1640. Doppel-mayr S. 222.

— — (Johann), Maler von Coburg um »6»o.lernte bey WolfBirkner. Man findet sein Zeichenbey Christ S. 218. — Vielleicht ist es derjenige I.Weper, dessen Matthias Oesterreich in Beschrei-bung des Grenglischen Rabiners Nr. i 5 i — 102.gedenkt; dieser malte Feldschlachten und Seestücke .

— — (Matthäus), von Hamburg , wird alsein geschickter Pferde- und Feldschlachtenmaler ge-rühmt. Er ist durch seinen Schüler I. PhilippLembke bekannt. Doppelmapr S. 266.

— — (Niclaus), deutscher Kupferstecher, lebteum 15()0. Christ führt sein Monogramm S. 320 . an.

Weyernlann (I.) Man weiß nicht, obdieser Künstler mit dem nächstfolgenden von gleicherFamilie gewesen ist. Er malte sehr wohl Früchteund Blumen. Weyermann hielt sich einige Zeitzu Rom auf, wo er wegen seiner Geschicklichkeit inden Sprachen, durch seine Gabe wohl zu erzählen,und sich auf Anderer Unkosten lustig zu machen, ineinigen Gesellschaften wohl gelitten war. Er blü,hete um 1670. i)e;ca»r^L III. 40.

— — (Jacob Campo), geb. zu Breda 1679.,lernte bey van de Leur und bey Ferdinand von Kes-sel . Er machte sich vornehmlich durch eine Ge-schichte von den niederländischen Malern, die 1729.in drey O.uartbänden in Haag gedruckt ist, bekannt;in dieser bediente er sich einer groben und schmäh-süchtigen Schreibart, die er auch in andern Schrif-ten vielfältig gebrauchte. Als er aber in einerschändlichen Lasterfchrift die Ostindifche Gesellschaftangriff, ward er entdeckt und 1727. zu ewiger Ge-fangenschaft verurtheilt, in welcher er 174?- starb.Man hat 1756. eine Lebensbeschreibung von ihmherausgegeben, die aber weil mehr von seiner lüder-derlichen Aufführung, als von seiner Kunst, die inFrüchten und Blumen bestand, handelt, va» 620/

I. 4 Z 4 .

— — oder weybermann (Jacob Chri-stoph), von St. Gallen in der Schweiz gebürtig,Schüler Deichs zu München , machte als Land-schaftsmaler seinem Lehrmeister Ehre; doch sind dieArbeiten seines Alters denen von seinen guten Ta-gen sehr ungleich. Er arbeitete zu Augspurg, woer 1707. 59 . 1 - all starb, von Srerren Hr. IX.

weybenmeyer (Georg Gottfried), trefli-cher Bildhauer und Wachöpoßircr von Ulm ; begabsich nach Berlin , wo er unter A. Schlüter arbeitete.Viele Statüen, Vasen u. s. w. die zu Auszierungder königl. Gebäude gebraucht wurden, wie aucheinige Siegeszeichen und Helme an dem dasigenZeughausc, sind von seiner Hand. Schlüter machtegewöhnlich kleine Modelle von gebrannter Erde,nach welchen er die Bildhauer ins Große arbeitenließ Indessen werden diese Modelle, worin Geistund Lebe» ist, noch immer sehr hoch geschätzt,weyhenmeper ward Professor der Academie zuB-rlin und starb daselbst » 7 » 5 . Aachrichr. vor»Bürisileri» I. 92.

W »bemann,

wepmann; Beyname von Jacob Blonde!.

wez (Arnold de). S. vuez.

— — ( . . de), von Rechain in Flandern ge-bürtig, machte große Reisen in Italien, Griechen-land, Egypten, die Türkey, Ungarn, Deutsch-land , Portugal, Spanien und England. Er wardin die Abtey von Orval berufen, wo er 1760. denganzen Plan dieses Klosters entwarf; weil er aberallzu sehr nach dem Alterthum eingerichtet war, hatman ihn nicht in allen Theilen befolgt, wez hatauf allen seinen Reisen die Plane, Durchschnitteu. s w. antiker und moderner Gebäude aufgenom-men und nachgezeichnet. A.

Wbarely ( ), berühmter englischer Gärtner,hat ein Buch von Anlegung moderner Gärten ge-schrieben. Dieser ist vielleicht wareler.

wbeatIp (Franz), englischer Geschichtsmaler,nach welchem I. R. Smith eine Scene aus Shake-speares Schauspielen geetzt hat.

wbirsker ( ), zeichnete auf 23 . Blätter

die Verwandlungen von Melpomene und Thalia ,oder die dramatischen Cbaractere der französischen und italienischen Schauspieler, die Megre zu Paris in Kupferstichen herausgab.

whire (Jacob de). S. w>t-

— — (Robert), war der vornehmste Kupfer-stecher von Bildnissen in England zu Carl II. Zeiten;dem ungeachtet verdienen seine Werke keine Ach-tung. Man rühmt ihre Aehnlichkeit, welches wahrseyn mag; aber als Kupferstiche betrachtet, bleibensie allemal schlechte Blätter — Sein Sohn Georg,ein Meister in schwarzer Kunst, hatte große Ver-dienste. Er arbeitete sehr schöne Bildnisse nach G.Kneller, und war der beßte Meister seinerzeit; erstradirte er die Platte, und überarbeitete sie alsdannauf Art schwarzer Kunst; daher behalten seine Blät-ter bis zuletzt ein gewisses Leben, das sonst den mei-sten in dieser Art fehlet. Abhandl. v. Lupfersti-chen S. toZ.

wbood (Jsaac), Bildnißmaler und Kupfer-eher in England, lebte um »780. Er hat verschiebdene Landschaften, die zu dieser Zeit in London nachden beßten Meistern herauskamen, geetzt. I. Fa-der, B. Baron, A. van Hauken u. s.w. haben nachihm gearbeitet. FnEl.

wiarre (Jgnatius de). S. Iriare.

wlbert (Remigius), französischer Maler undKupferetzer, lernte bey Simon Vouet . SeineBlätter sind von eigner Erfindung, und nach Ra-phael, G-Reni, Dominiquin , Poußm u s.w. Erarbeitete um » 635 . zu Rom , wo er neben Andermeine Sammlung von hieroglyphischen Figuren nachNaphael etzte. Lara».

wick am (Wilhelm >, englischer Baumeister,geb. in dem Dorfe Wickam in der Grafschaft Svut-hampton 122). starb zu London »4.4. Er besaßviel Verstand und Gelehrsamkeit, besonders in derGeometrie, und stand bey Eduard III. in großerAchtung. Dieser Fürst vertraute ihm die Stelleeines Aufsehers über seine Gebäude. In dieser Ei-genschaft besorgte wickam den Bau des SchlossesWindsor und einiger andrer prächtigen Gebäude.Hernach trat er in den geistlichen Stand, wardBischof von Winchester, und bekleidete die wichtig-sten Stelle» des Königreichs. Sein Glück zog ihmviele Neider zu, die ihn zu stürzen trachteten ; aberseine bewährte Treu machte alle diese Anschlage zu-nichte. /.ncombe.

wickgra m (Jacob oder Georg), Maler vonSveycr, lernte bey Johann Doksberger. Er wirdvon Vermander in des B. Sprangers Lebensbe-schreibung angeführt. D. Custos hak nach ihm ge-stochen.

wibemann (A.), Medailleur, arbeitete um1770. zu Wie».

— — (Ellas), Kupferstecher von Augspurg,