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Beyhülfe benachbarter Dörfer wie abgeschnitten scheinen. Die Flamme entstand in der erstenHälfte des Jahrs 1788. durch Unvorsichtigkeit eines Mannes, der in den Flammen selbst dasOpfer seines Leichtsinns wurde. Aber die allwachende Vorsehung wendete den schreklichenSturmwind, dass die hoch auflodernde Flamme nicht die nahen Waldungen ergriff, und menschen-!freundliche Beyträge, die in Helvetien den Verunglükten nie fehlen, machen die Entstehung
neuer Wohnungen wieder möglich.-- Gleich ausser dem Dörfchen Stäg führt eine hölzerne
Brüke über den Kerfielenbacb, der aus dem Aladeranentbalc hervorraufchend in die Reussfällt. Diesem wilden Bache nach gehen zwey Wege, von denen der eine links auf die glarner^sehe Sandalpe , der andre rechts über das Kreuzli nach Tavetscb führt. Bey der Brükeam Stäg fängt die Gott bards - Straffe an in die Höhe zu steigen. Das laute Getöse der Reussbeginnt. Mit dem Steigen der Strasse erscheinen die Gebürge majestätischer, die das Auge jenseitsder durch Felsenschutt herabströmenden Reuss erblikt. Immer mehr entblößen sich ihre felsernenGipfel, und tief unter dem Wandrer senkt sich ihr breiter Fuss ins waldiehte Thal. BemoosteFelsenbroken und mächtige Tannen hemmen die Aussicht zur Linken. Immer beschränkter wech-selt sie mit jeder Wendung der Strasse. Jezt heftet das Auge seinen Blik gegen das auf Felsenerhabene Dorf Gurtnellen ; dann ist ein Wasserfall, der über Felsen und zwischen dunkeln Tan-nen herabstürzt, seine einzige Beschäftigung. Bey einem zweyten Wasserfall wählt der noch umgeübte Bergreiser lieber den W e 2 der Saumpferde durch das Bette des Baches, als über die schmale