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Mahlerische Reise in die italienische Schweiz / mit geäzten Blättern von J. H. Meyer
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verstehen lieh anmuthige Landhäuser und Villen, welche Reichthum und den italiänischen Geschmakverrathen. Diese nehmen sich besonders auf der Landzunge von Turno sehr schön heraus.Hinter dieser Landzunge, etwa zwey Stunden von Como , erscheint in romantischer Einsamkeitdas Landhaus P linius des Jüngern,

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DIE VILLA PLINIANA. 1

Diese Villa zeichnet sich vor allen übrigen Landhäusern der Vornehmen von Como durchihre ganz dichtersche Lage aus. Natur und Kunst scheinen sich vereinigt zu haben, hier einWerk aufzustellen, das des Anbliks jedes gefühlvollen Reisenden würdig ist. Die ganze Anlagedieser Villa, wenn auch gleich das Gebäude selbst nicht mehr das gleiche ist, welches P liniusbewohnte, scheint dem Geschmak eines weisen des Alterthums würdig zu seyn. Die Natur isthier nicht nach fremden Regeln umgebildet, und ihre kunstlosen Reize sind ihr nicht genommen.Die sanfte Empfindung des grossen Forschers der Natur führte ihn gerade auf das Pläzgen, womajestätische Grösse, ländliche Anmuth, Ruhe und Bequemlichkeit in Eins verbunden werdenkonnten. Es bedurfte weiter nichts, als die Ausführung des Gedankens:Hier lasst uns Hüttenbauen ! Denn die lieblichen Haine um dies Pläzgen her hatte sich die Natur seit lange schonselbst gepflanzt. Schon bildete das Geb.ürg natürliche Teraffen, die nur durch Treppen verbunden

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