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war eben ein Schiff bereit über die Lint hinabzusahren, und wir benuzten den glüklichen Zufall,In breitem Thal hiesst dieser Bergstrom mit periodisch verheerender Gewalt in krümmendemLaufe. Er kömmt aus dem Glarner - Land herab, nimmt den Abfluss des Wal le.nstatt er -Seesin sich auf und ergiesst sich am nördlichen Ende des Thals bey Scbmerikon in den Zürcher -See. Daher gewinnt der unternehmende Handlungsgeist der Glarner den''Vortheil ihre Landes-produkte bis in die Niederlande mit leichter Mühe zu schiffen, und dem Wallenstätter
erleichtert sie die Lieferung des Holzes.-Der Standpunkt bey der Wejenbrüke macht auf
den Bewohner flacher Gegenden eine bezaubernde Würkung. Zwar öde ist das weite Gefilde imVorgrund; die Lint hat feine fruchtbare Erde ausgewaschen, und nur faulende Wasserpflanzen,Lilch und Schilfrohr, wachsen da. Hebt man aber sein Auge höher, so erblikt es in malerischerReihe die Berge von Niederurnen und Näfels , den Wiggis und Glärniscb. Um ihre Fel-sengipfel lagern sich dichte Nebel, die oft plözliches Sturmwetter erzeugen und die auf demWallenstatter - See fahrenden Schiffer mit Angst erfüllen. Am Fusse dieser Berge erscheinendie Dörfer Näfels , Mollis, Ober- und Nieder-Urnen in dem kleinlichen Miss Verhältnismenschlicher Werke, verglichen mit den Schaugerüsten der grossen Natur. Mehrere Glarner -Berge entstehen sich zur Linken in fortgesezter Reihe, ihr Fuss bespült von den Fluten desWallenstatter - Sees. Auch die Fahrt auf dem Lint- Flusse ist mannichsaltig abwechselnd;immer verändert sich der Gesichtspunkt nach den Krümmungen und Launen des Flusses, dem
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