Band 
[Erster Teil.]
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86
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86

Lithostylidium laeve 1. 3. 6. 15,

* obliquum 1. 2. 4,

; oblongum 4.

= Ossiculum 1.

' ovatum 14.

* qnadratum 1. 2. 3. 4. 5. 7. 8. 9.

10. 13. 14. 15.

- Rhombus 1. 6.

* Rota 13.

? rüde 1. 2. 3. 4. 5. 6. 8. 10. 11.

12. 13. 15.

* Seeuris 1. 4.

* Serra 1. 4. 5. 6. 13. 15.

* sinuosum 1.

s spiriferum 11.

Lithostylidium Trieeros 1.

* triquetrum 1. 14.

* unidentatum 5. 8.Spongolithis acicularis 2. 5. 6. 12. 14.

amblyotrachea 4. 9.s aspera 1.

1 .

Polythalamiea: 2.

Textilaria globulosa 6.Grünsand-Ellipse ? 11.

Weiche Pflanzentheile: 7.

Stern-Haar 3.

Pflanzen-Parenchym 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. IO.

II. 12. 13. 14. 15.j Epidermis 8.t von Gräsern 9. 10.

Unorgan s hes: S

Cryslall-Prismen, grün 1. 2. 10.

5 * rauchfarben 8.

s Rhomben 5.

Glimmer 1. 12. 13. 15.

Feldspath 10. 11.

Magneleisen-Sand 8. 13. 14.

Quarzsand 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.

* Subula 13.

Fichten-Pollen 1.

13. 14. 15.

; Taurus 4.

Glieder-Haar

1.

Mulm (Kalk

und Thon) 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

; Trabecula 1. 4. 6.

8.

Glattes Haar 3.

9. IO. II. 12. 13. 14. 15.

Mai.

Juli.

Sept.

Üct.

Nov.

Dec.

Jan.

Febr.

März.

April. Mai.

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2.

3."

4?

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6.

7.

8.

9.

10 .

ll.

12.

13.

14. 15.

Polygastern . . .

18

24

9

12

25

18

19

18

30

15

15

11

18

31 21

Phytolitharien . . .

27

7

7

13

9

8

1

6

7

5

4

5

13

10 8

Polythalamien . . .

1

1P

Weiche Pflanzentheile

3

1

3

1

1

1

1

2

2

2

1

1

1

1 1

Unorganisches

4

3

2

2

3

2

2

4

2

3

3

3

4

3 3

Summa.

52

35

21

28

38

30

23

30

41

25

24

20

36

45 33

Die Gesammlzahl der aus Jowa bekannten Formen beträgt hiernach 151 Arten: 90 Polygastern, 44 Phytolitharien, 2 Polytha-lamien, 7 weiche Pflanzentheile, 8 unorganische Formen. Das Organische allein beträgt 143 verschiedene Körperformen. Campylodiscuseiowanus, Surirella eiowana, Navicula illinoensis und vielleicht Stephanosira sind die sich auszeichnenden Formen.

Es ist auffallend, dass der Mississippi-Schlick bei Bloomington keinen Kalkgehalt zeigt. In den Trübungen des Des-Moines sindkalkschalige Kreideformen, aber selten. Der Kalkgehalt ist meist mulmartig. Die Gewässer des Des-Moines müssen dem Filter zufolgedas ganze Jahr hindurch verhältnissmässig klar und niemals stark lehmgelb oder gar roth erscheinen, sondern etwas graue Trübung zei-gen. Gallionellen, Cocconemata und Gomphonemata sind selten, Eunotiae, Cocconeis, Naviculae, Pinnulariae und Surirellen sind häufig,auch Gloeonema und Synedra. Besonders karg sind auch die Spongolithen. Der periodische Magneteisensand mag von einem beson-ders angeschwollenen Nebönflusse im October, März und April zugeführt worden sein. Deutliche Bimsteintheilchen sind nicht gesehen,aber der Sand ist überwiegend granitisches Urgebirg.

In den Fluss -Trübungen sind gewöhnlich die kieselschaligeu Polygastern gegen die Phytolitharien überwiegend. Die reichstenPolygastern-Belebungen des Flusses sind in den Monaten November, April, Mai und Juli.

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MINNESOTA .

MCLXIXMCLXXXIV.

Minnesota ist die nördliche Hälfte des früheren Sioux-Districtes, dessen Südhälfte Jowa ist. Geographisch gleicht es im südli-chen Theile der Lombardei und Piemont, ist aber rauher. Es ist ein wasserreiches fruchtbares Hochland, das Quellenland des Missis-sippi, aber die Wasserläufe seiner nördlichen Hälfte vereinen sich auch zum nördlichen Redriver, welcher in den Winniheg-See und durchdiesen zur Iludsonsbay abgeleitet wird, während der Mississippi, von den Seen Itaska und Swansee im 47° Breite beginnend, von derWasserscheide an, alles Wasser nach dem mexikanischen Meerhusen südlich führt. In der Mitte des Landes schon, am St. Petersfluss,wird, nach mehreren Wasserfällen, der Mississippi schiffbar. Yon diesem für die Charakteristik des Mississippi-Stromes wichtigen Erd-punkte erhielt ich durch Vermittelung des Herrn Lieut. Maury in Washington seit 1852 viele Flussfilter des Mississippi aus Fort Ripleyim 46 3 10' 30" Nördl. Breite und 94° 18' 45" W. Länge, mithin aus der unmittelbaren Quellengegend dieses Hauptstromes. Sie umfas-sen alle 12 Monate des Jahres und sind auch dieser Vollständigkeit halber von besonderem Interesse. Von den Grund- und Uferland-proben habe ich nur einige analysirt.

1169*. Sandige Grundprobe des Mississippi bei Fort Ripley. 9. Mai 1852. Es ist ein hellbräunlicher mulm-loser Quarzsand, Silt, etwas gröber als Streusand von gerollten Crystall-Körnchen, mit schwarzen und röthlichen Theilchen. Die schwar-zen folgen dem Magnet, sind Magneteisensand, die kleineren Körner haben zuweilen eine wohlerhaltene Crystallform, die röthlichenerscheinen oft deutlich im Feldspathglanze und vereinzelte Glimmertheilchen vollenden den granitischen Character des Sandes. In 5 Ana-lysen der abgewaschnen feinsten Theilchen waren 25 Formen: 17 Polygastern, 3 Phytolitharien, Pflanzenreste, Glimmer, Magneteisen, quar-ziger Rollsand und Thonmulm.

1170 2 .. Braune sandige Uferprobe des Mississippi hei Fort Ripley. 9. Mai 1852. Die sandige Erde ist dun-kelbraun, der Sand wie hei voriger, dazwischen aber ein brauner Mulm weit reichlicher. Kein Brausen mit Säure; beim Glühen erstschwarz dann gelblich. In 5 Analysen der feinsten Theilchen fanden sich 27 Formen: 2 Polygastern, 19 Phytolitharien, Pflanzenparen-chym, Glimmer, grüne Crvstallprismen, Magneteisen und Quarzsand als Rollsand und Mulm.