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über die Entwickelung und Lebensdauer der Infusionslhiere,
croscop betrachtete, gesunde Meerlinsenpflanze, die fast so grofs als diekleine Oberfläche des Wassers war, und liefs sie auf demselben schwimmen.Durch diese Vorrichtung erhielt ich eine der Verdunstung und dem Staubewenig ausgesetzte, mit der Lupe leicht zu durchschauende Wassermasse,deren Verderben durch chemische Zersetzung beim Stagniren durch die Ve-getation der Meerlinse gehindert wurde, wie denn die Gärtner häufig dieMeerlinsen zu einem ähnlichen Zwecke verwenden. In diesem Apparate,den ich späterhin durch Anwendung kleiner chemischer Reagentiengläsermit einem Gestelle von Blech verbesserte, gelang es mir vollständig, eineReihe von Beobachtungen zu vollenden, welche die Lebensdauer und dasEntwickelungsverhältnifs der Infusionsthiere in ein klares Licht stellen, undweit entfernt, die bisherige Meinung des momentanen Entstehens und Ver-gehens zu begünstigen, vielmehr unwiderleglich darthun, dafs diese Orga-nismen einer unserm natürlichen Auge verschlossenen Welt, eine ganz er-staunenswerthe Lebensdauer und eine noch überraschendere Vermehrungs-fähigkeit besitzen.
I.
Beobachtungen über die Entwickelung einzelner Infusorien.
Erste Beobachtung.
Ich begann den ersten geregelten Versuch damit, dafs ich am 5 t€U No-vember vorigen Jahres (1830) 2 Individuen der Hjdatina senta, welchef Linie im Durchmesser der Länge hatten, in ein so eben beschriebenesGlasröhrchen setzte. Jedes derselben hatte im Leibe ein fast reifes weifses Ei.Ich überliefs diese Thierchen nun sich selbst, und beobachtete sie erst am10 ten November, also nach fünf Tagen wieder, wo ich anstatt der 2 Individuen1 9 meist ausgewachsene Thierchen derselben Art mit der Lupe erkannte.
Hierauf begann ich noch mehr Aufmerksamkeit auf den allmäligenFortgang der Vermehrung zu verwenden.
Zweite Beobachtungsreihe.
Ich sonderte am 10 len November ein einzelnes Individuum derselbenThierchen ab, bei welchem ich ein reifes Ei gefunden hatte.
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