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in der Richtung des kleinsten Raumes.
Am 2. März und 5. April 1832 bei Berlin entdeckt.
Das Thierchen im crystallhellen Panzer ist lebhafter gelb und hat einen nicht ganzscharf umschriebenen, aber deutlichen rothen Punkt am vorderen Ende. Im gefärbtenWasser sieht man vorn an der Panzermündung einen Wirbel. Panzer 4-5mal so langals dick, unter der Mündung etwas verengt. Mündung ausgerandet (zweizahnig). Dasganze Bäumchen schwimmt. Oft sieht man leere Panzer, aber dann still und todt; ein-zelne gleichen fast einem stiellosen Gomphonema. — Länge eines Panzers
n\ VOLYOCINA Nova Familia. Familie der Kugelthiere.
Character Familiae: Polygastrica, Gymnica, loricata. Corpus intra loricamfatiscentem sponte dividuum. (Lorica pluribus communis).
Genera a ) coeca: Gyges , Pandorina, Gonium, Sphaerosira, Syncrypta, Synura.b) ocellata: Ciilamidomonas, Eudorina, Voi/vox, Uroglena.
Der Charakter der Cryptomonadinen ist nun: Polygastrica, Gymnica, loricata.Corpus aut non, aut cum lorica, sponte dividuum. (Lorica singulis singula).
Genera a ) coeca: Cryptomonas, Prorocentrum. b ) ocellata: Cryptoglena, La-GENELLA (anstatt des schon verbrauchten Namens Lagenula ), Trachelomonas.
Ich habe die Kugelthiere bisher in der Familie der Kranzthierchen, Pcridinaea, ver-zeichnet, allein die fortgesetzten Untersuchungen haben mir eine andere Ansicht überdie Structur dieser Formen gegeben. Ich glaube aus den Gattungen Yolvox, Gonium,Sphaerosira, Eudorina von den bereits beschriebenen, welche sämtlich bisher von mirzu den Kranzthierchen gezählt wurden, und aus den Gattungen Gyges und Pandorinader Panzermonadenfamilie die neue Familie der Kugelthiere bilden zu müssen, wozu ichdie vier neuen Gattungen Cklamidomonas, Syncrypta, Synura, und Uroglena stelle.
Sämtliche genannte Formen nämlich gehören keineswegs zu den behaarten Magen-thierchen, Epilricha, sondern zu den nackten, Gymnica, obwohl die Kugelthiere be-haart erscheinen. Ich habe mich überzeugt, dafs die Behaarung des Volvox Globalorsowohl als des Gonium pectorale nicht, wie ich früher meinte, durch Haare oder Wim-pern gebildet wird, sondern das Wirbeln der Oberfläche wird durch Rüssel der einzel-nen Thierchen veranlafst, die haarförmig sind und sich nicht drehen, sondern wie einebewegte Peitsche schlängeln, die Thierchen selbst aber haben einen glatten Körper. Ichsehe ferner jetzt bei Volvox Globator und seinen Verwandten nicht mehr jede grofseKugel für ein einzelnes, zur Hülle gewordenes Thier an, sondern jeden der kleinen grü-nen Punkte der Oberfläche, welcher einen einfachen Rüssel, wie eine Wimper, trägt,glaube ich für ein besonderes Thier halten zu müssen. Ja ich habe sogar neuerlich injedem solchen grünen Punkte noch ein rothes Pünktchen beobachtet, welches ich, wiebei Eudorina, die ich auf Tafel II, Fig. x. des zweiten Beitrages abgebildet habe, fürein Auge halte.
Die Vorstellung, welche ich vom Volvox Globalor habe, ist demnach jetzt folgende.Das wichtigste an diesem Körper sind die kleinen grünen Körnchen, welche in der Ober-
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