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2 (1832) Zur Erkenntniss der Organisation in der Richtung des kleinsten Raumes / von C. G. Ehrenberg
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in der Richtung des kleinsten Raumes .

dem freien Ende einen Wirbel machen. Löst man sie vom Standorte ab, so winden siesie sich und kriechen unbehülflich, wie Euglena deses. Wegen des Ansaugens, wasam Schwanzende ein besonderes Saugorgan verräth, glaube ich diese Formen von denAstasien trennen zu können, und bei der folgenden Art habe ich auch einen rothenAugenpunkt öfter erkannt, welcher bei dieser Art denn vielleicht auch vorhanden ist.Ich habe das Thierchen neuerlich nicht wiedergefunden, um es danach zu prüfen. Dasvordere Körperende ist stumpfer als das hintere; beide sind farblos, währeud der ganzeübrige Körper grün ist. Ob die Wirbelbewegung am vorderen Ende, welche bei Fär-bung des Wassers sichtbar wird, durch einen Rüssel oder durch Wimpern bewirkt werde,liefs sich noch nicht entscheiden.

Im Innern war der ganze Körper voll Bläschen, welche ihm eine etwas dunklereFärbung als der andern Art gaben. Der Fufs bildet noch nicht den 10 ten Theil desKörpers. Ausgestreckt ist es etwa 3mal so lang als dick und spindelförmig, oft ist eskuglig oder eiförmig contrahirt. Länge

Colaciüm stentorinum = StentorP pygmaeus. Trompetenförmiger Flohfreund.

C. corpore oblongo, subcylindrico aut conico et fere infuqdibuliformi, variabili,laete viridi, intus aequabili, longius pedicellato, pede dimidiurn corpus fereaequante. Tafel XI, Fig. n,?

Ich fand die ersten Exemplare 1832 auf den jungen, noch schwanzlosen Cyclops-Larven, dann wieder am 5. März und 30. September 1832 bei Berlin . Zuletzt sah ichvermuthlich hierher gehörige Thierchen auf Polyarthra scxpennis (= Polyarthra Tri-gld), versäumte aber über diese sehr interessante Räderthierform, sie näher zu beachten.

Das Thierthen kann die vordere wirbelnde Fläche breiter als" den Körper ausdehnenund abgefallene Exemplare gleichen der Euglena viridis sehr,®sind aber viel träger.Form und Saugfläche am Schwanzende gaben mir früher die fragliche Ähnlichkeit mitStentor, dessen bestimmte Organisation ich aber später nicht bestätigen konnte. Zu-weilen sah ich viele Exemplare auf gemeinschaftlichen verzweigten Stielen, wie Bäum-chen, glaube aber, dafs die Stiele fremdartig waren. Da, wo der farblose Kopf in dengrünen Körper übergeht, sah ich zuweilen deutlich einen röthlichen Punkt, möchte aberdie Beobachtung noch wiederholen, ehe ich das Auge als sicher existirend bezeichnete.

Diese. Form, ist kleiner, lebhafter; grün als die vorige und hatte nie die vielen inne-.li .ren Bläschen, obschon ich sie sehr häufig sah. " Die stiellosen Exemplare auf der Po-lyarthra waren wahrscheinlich contrahirt. ; ...

Das bei Polyarthra sexpennis pag. 227. erwähnte Colaciüm aequabile ist einerleimit Colaciüm stentorinum. Länge

IX*. .Cft.YPT0Gi.Eir4. Qsaus..,., Paxuzerauge. Familie der Panzermona-den } Cryptomonadina. . , .. .

4 Character Generis: Polygastricum, Anenterum, Gymnicum, loricatum. Lo-rica sipgulis sing.ula, foveata. Ocellus singulus.

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