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2 (1832) Zur Erkenntniss der Organisation in der Richtung des kleinsten Raumes / von C. G. Ehrenberg
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Ehrekberg: Beitrag zur Erkenntnifs großer Organisation

beiden Exilarien gehören, die sich jedoch vom vernale und wohl auch vom circulareunterscheiden, obschon ich ersteres wenig und letzteres noch nicht lebend beobachtethabe. Der Name Exilaria, welcher bei Greville die Echinellen (Licmophoren) undSynedras vereint, würde dann, im Falle seine Formen sämtlich dahin gehören, anstattSynedra zu brauchen sein. Jedoch ist der von mir für Synedra gegebene Charakter:Navicula recte sessilis, sine pedicello, mehr, bestimmt, denn die Bildung der Navi-i cula habe ich genauer ermittelt.

XIII. Micrasterias Agardh 1827 = Helierella Bory et Turpin = PediastrumMeyen. Zellenstern. Familie der Stabthierchen, Bacillaria.

Character Generis: Polygastricum, Anenterum, Gymnicum, Pseudopodium?,loricatum, sociale, in laminas prbiculares concatenatum. Corpuscula com-pressa, polygona, subquadrata, cordata vel lunata, in series circulares dispo-I sita, laminam suborbicularem..margine dentatam, radiatam formantia.

Der erste Gattungsname für diese.Formen war Echinella und dieser, obwohl vonAcharius einer bestimmten einzelnen Form gegeben, die kaum etwas anderes als In-secteneier gewesen sein kann, umfaßte wegen des Beinamens radiosa bald alle die nied-lichen strahligen Formen, welche sich nun als Euaslra und Micrasleriae ergeben ha-ben, freilich aber mit vielem Fremdartigen. ,Lyngbye kannte 1819 die erste selbststän-dige Art, auf die er den Namen E. radiosa übertrug, die aber aus mehreren bestand.Agardh kannte 1824 im Syslema Algarum auch nur noch dieselbe Art, die er Echi-nclla ricciaejbrmis nannte; diese sind wahrscheinlich Edaslra. , Im. Jahre 1827 fandAgardh eine zweite Art in Carlsbad und bildete daraus die neue Gattung Micrasle-i rias (Botan. Zeitung). Nur! die Micrasterias furcata scheint eine Art der GattungMicrasterias zu sein, wie ich sie defmire. Turpin beobachtete darauf zu Anfänge desJahres 1828 mehrere Formen der letzteren Gattung'und machte sie unter den NamenHelierella, Slomatella,, Ursinella und wahrscheinlich Heterocarpella bekannt. : Die hier-her gehörigen Formen dieser letzteren beiden. Gattungen waren Euastra, die der er-steren wahre Micrasleriae. Im September des Jahres 1828 erschien eine Abhandlungvon Meyen (IV. A. Nat. Cur . Yol. XIV.),. welcher mehrere Arten der Gattung Micra-< sterias unter dem neuen Namen Pediastrum als 3 Speeles dieser Gattung verzeichneteund abbildete. Das Pediastrum biradialum war wahrscheinlich Agardhs Micraste-rias furcata, Pediastrum duplex ist wohl synonym mit Helierella Boryana und re-nicarpa Turpin, und Pediastrum simplex gehört zuHelier. Näpoleonis Turpin.

Ich habe nun zuerst von dieser Formenmasse der gestrahlten grünen Schüppchen,welche wie liebliche Sterne im Mikroskope erscheinen und deren ich ansehnlich' mehrbeobachtet habe, alle die in die Gattung Euastrum gesammelt, welche: deutlich aus nur2 Theilen bestehen, die in der Mitte verbunden sind; i alle> übrigen,. die aus mehr con-"!' centrisch verbundenen Theilen bestehen, habe ich als Micrasterias zusammengestellt.1 Über die nahe Verwandtschaft der ersteren mit den Naviculis, welche die: letzteren ent-