Band 
[Erster Band.]
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sanfte Neigung an einer Hügelreihe dargestellt, wo eine ausgefüllte Schlucht(tIie green rockfault genannt) zwei Kohlenwerke scheidet. Bei dem Abtiefen verschiedener Schächte, hatman drei mit Trap- oder Grünstein, wie sich der Verfasser ausdrückt, ausgefüllte Klüfte vonverschiedener Mächtigkeit angefahren, die zwar die Kohle begleiten, aber sich nicht so weit alsdiese erstrecken. Sie wird durch dieselben auf einer Seite um 72 Fufs gegen Sünden herab-gedrückt, auf einer andern steigt sie wieder in einer Strecke von 100 Yards 25 Fufs auf.D er Verfasser hat zwar die Schacht nicht selbst befahren können, da sie nicht wasserfreiwar j die Äufserungen der Bergleute und die Untersuchung der Halden ergaben aber folgendehauptsächliche Thatsachen.

Die Flötze von Schieferthon, welche über diesem Grünstein liegen, scheinen unverän-dert, diejenigen, so sich unter demselben befinden, zeigen durchaus Spuren einer vorgegange-nen Umwandlung. Der Sandstein, von gelbgrauer Farbe, ist sehr fest. Der Schieferthon ist da,wo kein Grünstein aufliegt, bituminös, und enthält schmale Flötze von Pechkohle ; dahinge-gen, wo der Grünstein aufgelagert vorkommt, ist er verhärtet. Die Kohle ist daselbst eben-falls fester und härter, von einem metallischen Glanz, und Kohle sowol als Schieferthon zei-gen keine Spur von Bitumen. Ein 4 Fufs mächtiges Kohlenflötz, das unter dem Grünsteinvorkömmt, hat einen irideseirenden Glanz, ist ganz frei von Bitumen, und unterscheidet sichsehr von jener der benachbarten Steinkohlengruben. Der Trap- oder Grünstein wird folgen-dermafsen beschrieben: er ist dunkelblau-grün, schimmernd, der Bruch ist uneben, er theiltsich in unregelmäfsige, keilförmige, stumpfkantige Bruchstücke, die unter dem Hammer eineArt von Politur annehmen. Er ist nicht sehr hart, ziemlich schwer, die Magnetnadel wirdvon ihm stark angezogen, doch zeigt er keine Polarität. In Kochsalzsäure eingetaucht, ver-ursacht er ein mäfsiges Aufbrausen. Unter der Linse betrachtet - , scheint er aus Feldspath ,Kalkspath, kleinen schwarzen Körnern und einer schwarzbraunen und blaugrünen Substanz zubestehn, die Herr Aikin für Amorphe - Hornblende hält. Dieser Grünstein ist von gleich-laufenden, senkrechten Kalkspathadern durchzogen. In der Grube zeigt er sich fest, in Be-X'ührung mit der Atmosfphäre wird er braun und zerfällt in wenigen Tagen 29 ).

Ehemals folgte Herr Aikin der Meinung des Professor Ja me so n, der in seiner mi-neralogischen Beschreibung von Dumfrieshire ähnliche Trap- oder Grünsteinlagerungen füreigentliche Flötze hielt. Bei näherer Beobachtung des [hier beschriebenen Lagers, das je-weiter es sich von der Schlucht Green rock fault entfernt, in seiner Mächtigkeit abnimmt,und endlich ganz ausgekeilt wird, ist er geneigt, diese Einlagerung als eine keilför-mige Fortsetzung der genannten Schluchtausfüllung zu betrachten ; obgleich bis jetztderen unmittelbarer Zusammenhang mit der Schlucht nicht erwiesen werden kann.

Über die Art, wie dergleichen. Klüfte ausgefüllt wurden, ob durch einen Niederschlagder Grünsteinbestandtheile aus einer darüber strömmenden Flüssigkeit, oder durch Emporhebenund Überströmen einer schlammartigen Masse, wie bei den Schlammvulcanen in Mexico ,oder auf der Insel Taman im azowschen Meere, läfst er unentschieden.

Der Killerrau ler Steinkohlendistrict in Irrland ist eine Fortsetzung der Castlecomer

Kohlenwerke, er besteht, dem Aufrifs zu Folge 30 ) aus aneinanderhängenden kleinen Mulden, dievon. N. O. nach S. W. in einer Strecke von 18 Meilen fortlaufen; sie sind aber nicht über-all erschlurft, oder durch Bohrversuche bauwürdig erfunden worden. Mehrere Flötze vonverschiedener, aber nicht grofser Mächtigkeit, finden sich übereinandergelagert, wie durchge-hends im brittischen Beich.

Das Hauptgebirge dieser Gegend wird als Flötzkalk angegeben; es wechselt zwischendrei- bis sechshundert Fufs Höhe. Die eigentlichen Begleiter der Kohle sind Sandsteingebilde,Thoneisenstein und Schieferthon. Die Kohle ist, Jameson zu Folge, Glanzkohle. Unmittelbar

29) Den Bestandteilen und Kennzeichen nach sehr ähnlich dem Grünstein leiKüchel, Zdiz u. a. a. im Berauner und Rakonitzer Kreise in Böhmen .

30) Weatver in Transact. I. cit t

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