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dritten Klasse gehören-; getrennte Blätter sind aber des Verfassers Phyllites . Auch ist heinGrund zu ersehen, warum die Lycopodoliten der Klasse nach von den übrigen getrennt wer-den sollen, da es aus den bisher bekannten Exemplaren noch nicht erwiesen ist, dafs dieseStämme keine bezeiclmete Rinde besitzen.
10. Lycopodites. (Lycopodiolithes. Schlot.) Mit linien- oder pfricmenförmigenBlättern, mit einer einzigen, oder keiner Blattribbe, den Stamm und die Aesteringsumgebend. T. II. F. 1.
Unter dieser von Herrn v. Schlotheim äufgestellten Gattung glaubt der Verfasser mitHecht mehrere vereinigt zu sehen, von denen wir im zweiten Hefte bereits einige getrennthaben.
Auffallend scheint es, dafs der Verfasser, der die Sagenarien für Lycopodien hält, ausandern Bilanzen, von denen nach seiner eigenen Ueberzengnng mehrere nicht zu den Lyco-podien gehören, eine Gattung Lycopodites gemacht habe.
Wir haben absichtlich alle Namenbildungen in ites vermieden, weil sie zum vorauseine Analogie einräumen, die erst bewiesen werden mufs. Noch weit weniger zulässigscheint es, einen Namen dieser Art solchen Pflanzen zu geben, von denen man überzeugtist, dafs sie zu jener Pflanzengattung nicht gehören können.
11. Filicites Scliloth. Wedel gleichförmig symmetrisch, Blattnerveneinfach, gabe-lig oder selten anastomosirt. T. II. F. 2 . 3- 4. 5. 6-
Wenn der Verfasser seine Illte Klasse bei den nicht baumartigen Farren ängefangenhätte, wo Wedel an die Stelle der Stämme treten, so würde uns diese Anordnung zweck-mässiger erscheinen. Unter dein liier angegebenen, allgemeinen Charakter lassen sich füglichalle l'arrenhväuter der Vorwelt und Jetztwelt einreihem 1
Dieser Allgemeinheit zu begegnen, hat der Verfasser im Text folgende Unterabthei-lungen vorgeschlagen:
Gloss op ter i s. Mit einem einfachen ganzrandigen Blatte, und einer einzigen Mittelribbeohne Blattnerven. T. II. F. 4.
Spliaenopte vis T. II. F. 2. ohne alle Definition ; der Verfasser sagt selbst, dafs dieseForm den Asplenien, Davolien, Diksonien, Adianthum, Cheilanthus angehören könnte.Neuopteris. Mit gefiederten Wedeln, die Fiederblättchen frei abgerundet; die Blatt-nerven von der Mittelribbe ausgebend und gabeljg (diehotom.) T. II. F. 6.Pecopteris. Mit halbgefiedertem Wedel (Fronte pinnatifida), und fächerartig getheil-ten Blattnerven. T. II. 1. 5.
Odontoptcris. Mit fiederartig getheiltem Wedel, an der Rachis angehefteten Fieder-blättchen, ohne Mittelribbe, von der Anheftung ausgehenden geraden Blattnerven.
T. II. F. 5.
«. S Mit vjirtelformigen . MBUW» > »raMoßrmig
auslaufenden gabeligen dichotomen Blattnerven.
T. 11- F. «. ist unsere Rotularia Marsiliaefolia. (Palmacites vert-ieillatus Schloih.)Die Abbildung von Brongniart ist viel richtiger, als jene von Schlotheim . Der Ver-fasser hält diese Pflanzen, wie auch wir, für ein den Marsilien verwandte, ausgestorbene(Gattung-
15. Asterophyllites mit wirtelförmigen schmalen Blättern, mit einer einzigen Mittel-rdibe. T. II. F. 7. ist unsere Gattung Än-nularia; sie scheint dem Verfasser eben-falls verschollen zu seyn.
H. Fucoides T. HI. F. 3. Unter dieser Gattung glaubt der Verfasser alle nichtgegliederte Algen einreihen zu müssen, die ohnehin so schwer zu bestim-men sind.
15 . Phyllites T. HI. F. 4. j n dieser Gattung sollen alle Blätterahdrücke ohne Unter-schied eingereiliet werden.
lG. Po achtes Schlot. Linienförmige Blätter mit parallelen Nerven, wahrscheinlichmonoeotyledone Pflanzen.
17. Palmacites Schlot. Mit fächerförmigen Blättern, T. III. F, 1,—begreift unsereFlabellacien.
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