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clor 1’otlie Sandstein, der von manchen Geognosten, ohne Unterschied von dem anders ge-färbten, unter der allgemeinen Benennung Kohlengebirg, Kohlensandstein angefuhit wird,unterschieden werden müsse, glauben wir auch darum behaupten zu können, weil in demeigentlichen Todtliegcnden die Pflanzenahdrucke sehr selten sind, und von anderen Pflanzenabstanunen, als jenen des eigentlichen grauen, weifsen oder gelblichen Sandsteins, in welchemdie Kohlen gelagert sind: beide haben, übrigens ihr Conglomerat mit ein gewiebelten Gebil-den der Ucbergangsformation, und wechseln mit feineren Lagen,
Bei Waldenburg in Schlesien ist das Verhalten der Kohlenformation zu den Porphy-ren im allgemeinen dasselbe. Die, Steinkohlenformation umfliefst gleichsam den Hochwald wieein Strom, so dafs sie nur auf wenige Klafter. Entfernung ungeschlossen bleibt; sie drängtsich zwichcn den andern häufigen Porphyrkuppen , den Blitzberg, Hochberg, Sattelberg, Wel-tenberg, Hirschberg, Schwarzberg, Heidersberg, Butterberg etc. durch, oder hebt sich anselbe herauf, wird aber immer vom Porphyr verdrängt oder abgeschnitten: nur an zweiStellen wurde Porphyr über der Kohle angefahren, und es ist zweifelhaft gehliehen, oh esnicht eine übergreifende Lagerung, oder wohl gar ein abgerissenes Trumm des Porphyrsgewesen. Die Schlesischen Porphyre sind gröfsteutheils roth, der Blitzberg im frischen Bruchegelblich, und durch Verwitterung in das Graue übergehend, wie die Porphyre in Böhmen .Dem rothen Sandstein scheint die Kohle vom Steinaucrherge, nach den Durchschnitten vonGricscn und Friedberg, über Braunau, Trautenbach, Trautenau bis Nachod in Böhmen zufolgen, doch ohne jemals in oder auf demselben gefunden zu werden. Die Verhältnisse desrothen Sandsteins zum Porphyr durch alle Modificationen dieser beiden »Steinarten, durchMandelstein, Basaltit ctc. sind schwer auszumitteln. Das Conglomerat bei Fürstenstein , woeigentlich die Kohlenformation beginnt, enthält viele und ziemlich grofse Gneifsgeschiehecingcwickelt.
In Böhmen , gleich wie in Schlesien, scheinen die Porphyre, wie es Hr. von Buchangegeben, ganz unvermengt mit der Kohlenformation, auf eine entgegengesetzte Entstehunghinzudeuten-, allein in Sachsen, im Plauenschcn Grunde und hei Seefeld im Erzgebirge , liegendie Kohlen unmittelbar im Porphyr, und im östlichen Schlesien und dem angrenzenden Poh-len in dem Kohlcnsandstcin, entfernt von allen Porphyrgehilden und Todtliegendert. Imwestlichen Böhmen sind die Porphyre scheinbar auf Thonschiefer oder Kieselschiefer auf-gelagert. Es mag daher noch nähern Untersuchungen Vorbehalten bleiben, ob dasjenige,was an einer Stelle der von Hrn. von Bucb geätisscrten Meinung entspricht, auch als allge-mein und allenthalben geltend angenommen werden darf.
Der Steinkohlenzug im östlichen Schlesien, von Zabrzese bis Teczynka, unfern Kra-kau in Pohlen, an den beiden Ufern der Przemissa, liegt iin Steinkohlensandstein, ganzunabhängig von der Galmei, Eisen und Blei führenden Kalkformation; die Sphaerosiderite-,m denen, häufig Syringodendron, ganz in Eisenstein übergegangen Vorkommen, gehören zuder Kohlenformation. Die Kohle ist in mehrere Flötze getheilt, von denen zwei hauptsäch-lich gebaut werden; sie werden indessen nicht allenthalben angefahren : bis auf die eigent-liche Gchirgs-Sohle ist die Kohle nirgends durchsunken. W 7 ir wollen einige Folgereihendes Vorkommens nach Schächten und. Bohrlöchern anführen.
Königsgrube im Beuthner Revier.
Vorsicht - S-cliacht.
Dammerde.■
Gelber Letten . . . • •
Fester bräunlicher Schieferthon
Steinkohle.
Gelber fester SchieferthonSchwarzer milder detto • •
Grauer detto ..
Fester Sandstein.
Grobkörniger roth er detto
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