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Inseln zu Küstenland, von diesen zu Binnenland mit mein’ oder weniger Binnen-Seen,durch das allmählige Sinken des Wasserspiegels der Meere nur langsam und nach Ver-schiedenheit der relativen Höhen des Landes nicht gleichzeitig bewirkt worden sey,zumal da während dieser Periode durch das Hervortreten der Mymophyre und die Bil-dung der Porphyre Störungen eingetreten seyn mochten, welche theilweise Veränderungender Verhältnisse zur Folge hatten, an denen die Vegetation Antheil nehmen musste. Esdarf uns daher nicht beirren, wenn wir auf Hochgebirgen, die sich länger in dem Insel-zustande erhalten konnten, auch in späteren Formationen die frühere Vegetation wiederfinden, welche sich dort länger örtlich erhalten hatte. Die weniger kenntlichen, mehrverworrenen Farrnwedel - Abdrücke im Lias bei Petit coeur mögen nur Bruchstückejener Stämme gewesen seyn, welche auf dem Col du Chardonet zerstört wurden.
In botanischer Hinsicht lassen sich diese drei Floren nach den relativen Zahlen-verhältnissen der Pflanzen verschiedener Familien wohl unterscheiden; die Zeitabschnitteder Dauer einer jeden dieser Vegetationsperioden möchten aber dermalen noch kaumgenau und scharf begränzt werden können.
Die erste Periode der Inselvegetation beginnt mit dem Uibergangsgebirg, sie istausgezeichnet durch das Vorherrschen der Farrnkräuter, welche mehr als die Hälfte derganzen Pflanzensumme betragen; charakteristisch für dieselbe sind die Gattungen Lepi-dodendron, Sigillaria, Piotularia und Annularia. Sie wurde in die erstenGebilde der Flötzformation, die ältere Steinkohle mit ihrem-Sandstein, und das Todt-liegende durch plutonische Einwirkungen hineingerissen und unter Trümmer begraben.
Die zweite Periode beginnt nach dem Erlöschen der Lepidodendron,; SigillarienRotularien und Annularien; bestimmt lassen sich dermalen die dahin zu rechnenden For-mationen noch-nicht angeben. Als characteri$tisch für diese zweite Flora kann dasVorherrschen der Gycadeen angenommen werden.
Die dritte Vegetationsperiode scheint durch Uibergäuge von Meerbedeckung be-zeichnet , welche durch die Jura - Schiefer, Mergel und Sandsteine hindurch bis in dieKreideformation selbst hineinreichen, und durch zahlreiche Fucoideen, welche den Uiber-gang bezeichnen, dargestellt werden. Das Uibergewicht dicotyledoner Pflanzen ist fürdie dritte Flora vorzüglich characteristisch.
Bei den Pflanzenabdrücken wie bei den Versteinerungen' der Schäalthiere zeigetsich in diesem Zeitalter ein Wechsel von Wasserbedeckungen, der durch Ablagerungencontinentaler oder submariner Pflanzen bezeichnet wird, welche bald getrennt, öftergemischt Vorkommen, und in diesem letzten Falle die Botaniker bei Bestimmung derPflanzen in grosse Verlegenheit bringen, diess ist vornehmlich in den Sandsteinen undMergeln vom Keüper aufwärts der Fall, deren Vegetation wir eben erst etwas näherkennen; gelernt haben, und welche uns noch wichtigere Aufschlüsse verbirgt.
Weit schwieriger als die botanische Bestimmung der Floren ist, wie bereits er-wähnt worden, die geognostische Begränzung der Zeitperioden derselben.
Von dem Uibergapgskiesel und Thonschiefer anfangend, welcher in Steyerniarlcund Savoyen Farrnkräuter und Rotularien, in America nach Brongniart Fucoideenführet, herauf bis in das Rothliegende erscheint die erste Vegetation rein mit allen ihrencharacteristischen Pflanzen unter allen Himmelstrichen, von deren Kohlenbildungen wireinige Kunde erhalten haben. Sind, wie Freisieben, Hoffmann und Feldheimbehaupten und durch wichtige Argumente begründen, die vom rothen Sandstein ganzeingeschlossenen Kohlenlager von Mannebach, Wettin , Operode und Ilefeld dieserFormation zuzuzählen, so müssen w ohl auch . aus analogen. Gründen die Kohlenlagerdes östlichen Böhmen bei Schazlar und Nachod, gleich jenen des westlichen Schlesiensbei Waldenburg und Neurode, welche nur eine Kohlenformatiou ausmachen, ebenfallsdahin gerechnet werden, und in diesem Falle hätten die Kohlen des rothen Sandsteinsnebst einigen eigenen Pflanzenarten die meisten mit den übrigen Kohlenlagern gemein.In dem eigentlichen rothen Sandstein selbst wurde bisher nur ein einziger Abdruck von
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